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Familie und Leben

Wir wappnen uns gegen sommerliches Ungeziefer

Insektenschutz für Babys und Kleinkinder

Es ist Abends. Man macht das Licht aus und legt sich hin, bereit einzuschlafen. Und als man kurz vorm Wegnicken ist, hört man es: das penetrant hohe Summen einer Mücke! Leider gehört sie, zusammen mit Zecken, Bremsen und Wespen zur warmen Sommerzeit dazu. Was ihr nun tun könnt, um eure Babys oder Kleinkinder vor ihren Stichen zu schützen und was ihr gegen die Stiche tun könnt, verraten wir euch im heutigen Beitrag.
 

Vermeidet handelsübliche Mittel

Das Meiste was man gegen Stechmücke und Co. zu kaufen bekommt, eignet sich nicht zur Anwendung bei Kindern unter 2 Jahren, da es oft zu Hautreizungen oder allergischen Reaktionen in den Atemwegen führen kann. Prinzipiell gilt: je giftiger für das Ungeziefer, desto giftiger auch für uns und vor Allem für Kleinkinder.
Zur häuslichen Behandlung könnt ihr kühlende, antiallergisch wirkende Gele (z. B. Fenistil) verwenden und zusätzlich kühlen. Sollte es sich um einen Wespen- oder Bremsenstich handeln könnt ihr alternativ auch warmes Wasser drüber laufen lassen (so warm, dass es gerade noch aushaltbar ist, also nicht zu heiß – das könnt ihr vorher an euch selbst testen), da dies hilft die Eiweiße des Giftes gerinnen zu lassen und somit das Gift neutralisiert wird.
Ab dem zweiten Lebensjahr können Mittel mit dem Wirkstoff DEET eingesetzt werden, da ihre Wirkstoffkonzentration geringer und gut verträglich für Kleinkinder ist und sowohl tag- als auch dämmerungsaktive Mücken für mehrere Stunden abhält. Empfohlen werden jedoch Produkte mit dem Wirkstoff Icaridin. Diese reichen in Deutschland regulär aus.
 

Stichen vorbeugen

Um Stiche jeglicher Art zu vermeiden, bietet sich an weniger heißen Tagen lange, locker fallende Kleidung aus Baumwolle oder Leinen an. Diese schützt euren Nachwuchs und ist nicht zu warm. Auch ein Sommerhut beugt nicht nur einem Sonnenbrand vor, sondern auch lästigen Blutsauger-Angriffen!
 

Im Falle eines Falles doch lieber zum Arzt

Natürlich sind die meisten Stiche nicht schlimm und heilen in der Regel nach ein paar Tagen wieder ab. Sollte es sich aber z. B. um einen Wespenstich handeln und es sind die Atemwege oder Ähnliches betroffen, solltet ihr vorsichtshalber doch euren Kinderarzt des Vertrauens aufsuchen. Gerade bei Wespen kommt es vor, dass der Körper nach den ersten Stichen eine Allergie entwickelt und spätestens dann sollte man sich eine kleine Notfalltasche vom Kinderarzt zusammenstellen lassen.
 

Hier findet ihr weiteren nützlichen Tipps, wie ihr und eure Kleinen den Sommer möglichst stichfrei übersteht:
www.eltern.de


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