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Wiedereinstieg nach der Babypause – aber wann?

Wiedereinstieg nach der Babypause - aber wann?

Der Knirps ist gerade ein Jahr geworden. Jetzt aber zackig zurück in den Job, denken viele Mütter. Was, wenn Mamas lieber noch ein, zwei Jährchen zu Hause bleiben wollen? Ist das in Ordnung? Karriere-Coach Katrin Wilkens rät dazu. Sie hat ungewöhnliche Tipps für drei Jahre Auszeit.

Immer alles zugleich schaffen: Stillen und neben bei den Job meistern. Gar nicht so einfach. Was aber, wenn die Karriere auf einmal unwichtiger wird, als sein Kind dabei beobachten zu können, wie es einen Krümel von der Tischplatte nimmt, und vorsichtig, ganz vorsichtig in den Mund schiebt? Oder mit großen Augen voller Überraschung die ersten Schritte wagt?

Frauen bitten mit dem Mund um einen Job und mit den Augen um eine Berufspause. Die Augen sollten ernster genommen werden als der Mund, rät Wilkens. Dennoch gibt es ein paar Regeln, die von großer Bedeutung für die weitere Karriere sein können:

1. Klarheit untereinander schaffen

Ganz deutlich mit dem Partner die Karrierepause abklären: Wie lange wollt Ihr mindestens pausieren? Wofür soll der Mann in dieser Zeit verantwortlich sein? Vielen Männern (und umgekehrt Frauen, falls sie die Alleinverdienerin sind und der Mann zu Hause bleibt) ist nicht klar, was sie leisten sollen.

2. Die finanzielle Klärung

Wenn drei Jahre auf ein Einkommen verzichtet wird, dann muss auch das fair geteilt werden. Ein Fachmann (z.B. einen Notar) kann hierbei eine friedliche Lösung ausarbeiten.

3. Die Pause für eine Weiterbildung nutzen?

Mit Kind kann man gut fernstudieren. Außerdem gehen viele Weiterbildungseinrichtungen von 15 Wochenstunden Übungszeit aus – und das ist mit Disziplin und Tagesplan auch mit kleinem Knirps machbar. Wichtig dabei: Umso früher diese Überlegungen getätigt werden, umso besser können sie verwirklicht werden.

4. Besprecht Euch in Karrierefragen nicht mit Frauen, Müttern oder Spielplatzbekanntschaften

Viel hilfreicher ist es,  mit Männern zu sprechen. Der aggressive, andere, der zurzeit fremde Part, der effizient, ökonomisch, langweilig-vernünftig denkt, ist viel wichtiger. Freut Euch auf die romantische Elternzeit und nutzt trotzdem die Werkzeuge des Business. Erst dann könnt Ihr anschließend sagen: Ich kann aus beiden Welten das Beste nutzen.

5. Entscheidungen nach ganz oder gar nicht-Prinzip

Auch wenn Ihr volle vier Jahre aussetzt, tut es ganz ohne schlechtes Gewissen. Falls es nötig ist, legt lieber noch ein halbes Jahr oben drauf, um dann so richtig durchstarten zu können. Es stimmt schon: Arbeitende Mütter sind laut Statistik häufig glücklicher als nicht arbeitende Mütter. Auch wenn es bei Euch nicht der Fall ist, genießt es, denn es wird die Zeit kommen, in der Ihr wieder tief im alten Trott des Berufslebens steckt.


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