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Familie und Leben

Wie man mit den Kindern richtig aufräumt

Wer kennt es nicht: die Kinder toben herum, spielen ausgelassen mit den tausend Spielzeugen, die sie von überall hervorholen und einfach irgendwo liegen lassen, wenn es langweilig wird – und dann? Dann dürft ihr als Eltern unfreiwillig Parkour spielen und müsst aufpassen, dass ihr nichts zertretet oder jemand verletzt wird, denn sonst ist das Geheule groß.

Um das zu vermeiden, geben wir euch heute ein paar Tipps, wie ihr allein, mit eurem Partner oder auch mit euren Kleinen richtig aufräumt:
 

Wie geht man es am besten an?

 

  • Ziel setzen: Was will ich schaffen? Welcher Bereich soll entrümpelt werden? Kleinere Ziele führen schneller zum Erfolg.

  • Zeitfenster bestimmen: Setzt euch Termine, wann ihr Ordnung schaffen wollt. Egal ob eine Stunde oder eine Woche – in dieser Zeit sollte das Aufräumen im Vordergrund stehen.

  • Behälter bereitstellen: Haltet unbedingt genügend Müllsäcke und Kisten bereit. Was nicht in den Abfall kommt, kann auf dem Flohmarkt verkauft, verschenkt oder im Keller oder auf dem Dachboden verstaut werden.

  • Schafft eine Struktur: Verstaut die aufgeräumten Dinge da, wo man schnell wieder herankommt. Und gewöhnt euch daran, sie nach der Benutzung auch wieder dorthin zu räumen.

  • Nehmt euch Hilfe: Viele Hände schaffen ein schnelles Ende. Holt euch Hilfe dazu, wenn ihr allein überfordert seid. Egal ob Partner/-in, Freund/-in oder professionelle Ordnungs-Experten – die Unterstützung lohnt sich.

 

Wie kann ich mein Kind für das Aufräumen begeistern?

 

  • Konkrete Anweisungen: Aufgabenstellungen wie „Räum dein Zimmer auf“ sind zu groß und komplex für die Kleinen. Seid präziser mit euren Anweisungen, z.B. „Räum bitte die Autos in die rote Kiste“.

  • Früh übt sich: Kinder können bereits ab einem Alter von 2 Jahren langsam mit in das Aufräumen einbezogen werden. So lernen sie, dass es wie Zähneputzen zum Leben dazu gehört und sind glücklich und stolz, wenn sie ihre ersten Aufgaben selbständig gemeistert haben.

  • Spielerisch aufräumen: Je jünger das Kind, desto spielerischer kann das Aufräumen gestaltet werden. Die Puppen werden beispielsweise nicht weggelegt, sondern ins Bett gebracht und die Autos werden nicht in die Kiste geräumt, sondern in die Garage gefahren.

  • Spielzeug gut erreichbar verstauen: Die Kinder sollten ihre Spielsachen gut allein erreichen können. Offene, kindgerechte Regale, die auf der richtigen Höhe montiert sind, sorgen dafür, dass alles leicht zugänglich, gut sichtbar und einfacher wieder zu verstauen ist.

  • Farbige Kisten: Bei Geschwistern sind farbige Kisten gut für die Unterscheidung – einer bekommt Farbe A, eine andere Farbe B. Für gemeinsame Spielsachen kann man dann noch eine Farbe C dazu nehmen. Oder man nutzt die verschiedenen Farben für verschiedene Spielzeugkategorien: Autos in die rote, Puppen in die grüne Kiste.

  • Klare Regeln: Führt möglichst früh eine tägliche Routine ein, z.B. wird abends vor dem Schlafengehen 10 Minuten aufgeräumt.

  • Rechtzeitig ankündigen: Kinder brauchen eine gewisse Zeit, bis sie ihr Spiel beenden können. Sollen die Kids sofort aufhören mit spielen, endet das oft in Tränen. Darum: das Aufräumen lieber z.B. 15 Minuten vor dem Essen ankündigen, so bleibt genug Zeit das Spiel ordentlich zu beenden.


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