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Wenn die Tyrannenkinder erwachsen werden

tyrannenkinder

Kinder heutzutage sind verhätschelt, leistungsverweigernd und tyrannisch.

So zumindest die Meinung der Wiener Psychotherapeutin Martina Leibovici-Mühlberger in ihrem gleichnamigen Buch. Dabei ist das Beschweren der älteren Generation über die Junge keineswegs neu. Schon immer sah man mit in den Heranwachsenden den Zerfall und das Herunterkommen der Gesellschaft. Aussprüche wie: „Wo soll das nur hinführen?“ hat jeder schon einmal gehört.
Martina Leibovici-Mühlberger geht aber weiter. Sie klagt über uninformierte, verunsicherte Eltern. Aus Angst, ihren Kindern Böses antun zu können, setzten sie keine Grenzen mehr. Ergebnis seien immer mehr Tyrannen und lebensuntüchtige Narzissten, die schwer einen Einstieg ins Berufsleben finden und als Dauerstudenten und immerwährende Umschüler dem Staat auf der Tasche lägen. Es drohe eine gesellschaftliche Katastrophe, schreibt Leibovici-Mühlberger, denn auf die nächste Generation könne man schlicht nicht zählen.

Experten widersprechen. So auch Michael Schulte-Markwort, Professor für Kinder- und Jugendpsychosomatik am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Seiner Meinung nach ist es verantwortungslos, Eltern Angst zu machen, sie zu verunsichern oder sie gar zu beschimpfen. Gleiches gelte für die Heranwachsenden: „Ich kenne keine tyrannischen Kinder, nur verzweifelte, aggressive oder verwahrloste. Das Wort tyrannisch ist schlimm.

Wer sich gern selbst überzeugen will? Hier das Buch…

Wenn die Tyrannenkinder erwachsen werden


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