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Familie und Leben

Welcher Spieltyp sitzt zu Hause?

Spielen ist nicht gleich spielen. Da gibt es ganz verschiedene Varianten, denn die kleinen Persönlichkeiten wissen ganz genau, was sie wollen und was richtig ist. Gerade bei Geschwistern ist gut zu beobachten, wenn die Ansätze unterschiedlich sind und das oft zu einer kleinen oder größeren Verzweiflung führt. Deshalb hier die Spieltypen für mehr Verständnis:
 

Die Ordentlichen

Hier haben die Kids klare Vorstellungen wie die Bausteine gestapelt werden sollen und in welcher Reihe die Autos, Pferde, Puppen aufgestellt sind. Alles muss akkurat sein und Unfälle, Chaos sind nicht an der Tagesordnung. Die Regeln sind klar definiert, auch wenn man diese nur schwer durchschaut. Aber oft genügt schon ein kleiner Unfall, das falsche Abstellen oder eine neue Idee, um das Kind aus der Fassung zu bringen.
 

Die Energiebündel

Sie mögen es laut und stürmisch. Ein Jumphouse, etwas Klettern, Fahrrad fahren, auf das Klettergerüst, Parcour im Kinderzimmer. Alle Bewegungsspiele sind hier richtig, denn soviel Energie muss raus – da ist nichts mit entspanntem Puzzle.
 

Das Bastelwastel

Bastel- und Malkinder lieben es, kreativ tätig zu sein und sich etwas auszudenken. Das ganze Haus ist bereits voll mit Kunstwerken, aber es braucht mehr. Mehr Farbe. Mehr Papier. Mehr Kleber.
 

Das Träumerle

Manche Kinder spielen indem sie vor sich hin träumen. So entstehen jede Menge Geschichten im Kopf, die oft in Kombination mit malen, zeichnen und Geschichten schreiben irgendwann ihren Weg finden.

Die Forscher

Sie sind am liebsten draußen bei jedem Wetter. Zu lange eingeschlossen zu sein, macht sie unruhig. Sie brauchen Platz und Ruhe, um alles genau zu untersuchen – egal ob Regenwurm, Baumwurzel oder Müll. Alles kann bewundert werden und aus allem kann etwas Neues entstehen.
 

Die Crasher

Es ist laut und man hat das Gefühl, das Zimmer fällt gleich auseinander. Hier ist der kleine Crasher am Werk. Hier muss es körperlich sein. Das Flugzeug fliegt nur, wenn man mit ihm vom Bett springt. Die Indianer sind laut schreiend in einem wilden Gefecht. Voller Kraft kann es so auch jede ruhige Rutschschlange dominieren. Hier ist einfach zu viel Power für Warten und Entspannung.
 

Der Mitläufer

Sie geben nicht gern das Spiel vor, lassen sich dafür aber gern begeistern. Sie machen gern mit und können sich gut auf andere Kinder einstellen. Sie sind nicht die Macher, fallen aber durch ihr Mitgefühl auf. Hier braucht es kein lautes Geschrei oder Ellenbogen. Sie schwimmen gern mit dem Strom und probieren die verschiedensten Spiele.
 

Die Quasselstrippen

Da ist der Mund eigentlich nie ruhig – große Ausnahme: sie sind krank. Ganz ausführlich erfährt man von dem, was gewesen ist, was sein könnte, was man sich erträumt und wie man spielen will. Nicht selten sind die Ideen vom Spiel so ausführlich und vielfältig, dass es zum eigentlichen Spiel gar nicht mehr kommt.
 

Drama Baby

Sowohl Mädchen als auch Jungen können sehr bestimmend und launenabhängig sein. War das Spiel vor 10 Minuten noch spannend und aufregend, kann die Stimmung in Null Komma Nix kippen. Das Drama-Kind möchte im Mittelpunkt stehen und die Regeln, Rollen aller Mitspieler bestimmen. Mögen das die anderen nicht, startet ein Geheul zum Steine erweichen – oft auch mit großen Krokodilstränen. Wie gut, dass die anderen Kinder sich davon beeindrucken lassen und dann wieder wie gewünscht agieren.
 
Natürlich ist jede Mischform vorhanden – in diesem Sinne, auf ein gutes Spiel!


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