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Familie und Leben

Viel Kuscheln = gutes und starkes Immunsystem

Nähe, Zuwendung, Schmusen – wie schön, wenn man den Geruch vom Menschenkind einsaugen kann und es auch noch so klein ist, dass es sich dies liebevoll gefallen lässt. Nähe ist wichtig – sie ist ein fundamental für eine gute Eltern-Kind-Beziehung und die Persönlichkeitsentwicklung.
 
Jetzt haben Forscher der medizinischen Fakultät der Columbia Universität in einer Studie sogar den Einfluss auf die Gene nachweisen können. Anhand der Gene ist zu erkennen, ob ein Kind in jungen Jahren viel oder wenig körperliche Nähe erfahren hat. 4 Jahre lang wurden dazu 1000m Kids beobachtet und untersucht.

Die Forscher stellten einen gravierenden Unterschied zwischen Säuglingen, die viel körperliche Zuneigung erfahren hatten und denjenigen fest, bei denen das Kuscheln eher kurz kam. Die molekulare Struktur in den Zellen der Kinder entwickelt sich bei den Kindern mit viel körperlicher Nähe deutlich schneller, wie Speichelproben der DNA belegten.

D.h. Kinder, die wenig gekuschelt und liebkost werden, sind auf molekularer Ebene langsamer, ihre Entwicklung vollzieht sich verzögert.

Besonders erschreckend war dabei der Umstand, dass die DNA der Kinder vor allem in den Strängen für Immunsystem und Stoffwechsel Defizite aufzeigte.

Kinder mit weniger Zuneigung könnten demnach ein höheres Risiko für Krankheiten haben.


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