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Väter sind superwichtig. Wichtiger, als die Mutter…

Väter sind superwichtig. Wichtiger, als die Mutter…

 

… zumindest an einem bestimmten Zeitpunkt in der Entwicklung des Kindes. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler der University of Connecticut, die 36 Studien aus aller Welt in einer großen Meta-Analyse ausgewertet und damit mehr als 10.000 Studienteilnehmer erfasst haben. Eine Beruhigung für alle geplagten Väter, die auch so ein kleines Mama-Kind zu Hause haben, die in ihrer ganz eigenen Vehemenz behaupten… Nein, nur die Mami darf mich anziehen. Nicht der Papi… Nein, Papi darf mir nicht den Pop abwischen… Das ist oft eine zermürbende und deprimierende Angelegenheit.

Doch die Liebe und Aufmerksamkeit des Vater ist für die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern teilweise sogar wichtiger als die der Mutter – vor allem wenn es um die Akzeptanz geht…

Ein halbes Jahrhundert internationaler Forschung hat gezeigt, dass es keine andere Art der Erfahrung gibt, die einen stärkeren und beständigeren Effekt auf die Persönlichkeit und Persönlichkeitsentwicklung hat, als die Erfahrung von Zurückweisung, insbesondere Zurückweisung durch die Eltern in der Kindheit„, sagte Ronald Rohner, Co-Autor der Studie.

Kinder und Erwachsene auf der ganzen Welt – egal welche Herkunft, Kultur oder welches Geschlecht sie haben – reagieren auf exakt die gleiche Weise, wenn sie Zurückweisung durch die Eltern oder andere Bezugspersonen erfahren.

Es ist festzustellen, dass eine Zurückweisung durch den Vater offenbar einen stärken Negativ-Effekt als die Zurückweisung der Mutter hat. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass das Kind dem Vater allgemein mehr Ansehen und Macht zuschreibt als der Mutter (das ist zwar für die Mütter und den Gedanken der Gleichberechtigung deprimierend, aber scheinbar ist dies im kindlichen Verständnis klar definiert).

Spannend auch, dass u.a. Studien und Berichte der American Academy of Pediatrics den enormen Einfluss des Vaters auf die Entwicklung des Kindes bestätigen.

So leiden Kinder, die ein liebevolles, inniges Verhältnis zum Vater haben, seltener an Depressionen, Angst- und Essstörungen. Auch Verhaltensauffälligkeiten oder Teenager-Schwangerschaften sind seltener….


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