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Kita

Unterschiedliche Kindergartenkonzepte

Vorschule Kinder

Jeder will es schön für sein Kind. Es ist schwer, die Mäuse abzugeben. Es ist schwer, sich auf seinen Job zu konzentrieren, aber allen würde es besser gehen, wenn man wüsste: Tom, Julie, Fin und Maria sind gut aufgehoben. Man muss kein schlechtes Gewissen haben, denn für die kindliche Entwicklung und den Spaß gibt es die besten Voraussetzungen.

Natürlich sind die Plätze rar und die Not groß. Dennoch wollen wir genauer hinschauen und etwas intensiver beleuchten, was es alle gibt und wo die Unterschiede liegen.

 

Kindergärten mit Schwerpunkt Gruppenarbeit

Selbstverständlich steht hier die Gruppenarbeit im Zentrum der Pädagogik. Unterschieden wird in geschlossene Gruppenarbeit, teiloffene Gruppenarbeit und offene Gruppenarbeit.

  • Bei der geschlossenen Gruppenarbeit kommt der Bezugsperson eine große Bedeutung zu, sie hilft und ist aktiv beteiligt.
  • In der teiloffenen Gruppenarbeit ist dies ebenfalls der Fall, parallel dazu wird die individuelle Selbstbestimmung jedoch gefördert.
  • In der offenen Gruppenarbeit steht die individuelle Entwicklung des Kindes im Zentrum, die Kinder sollen vor allem selbstständig tätig sein und die Erzieher werden in einer Randposition gesehen.

 

Bewegungsorientierte Kindergärten

Im bewegungsorientierten Kindergarten wird Wert auf Aktion und Aktivität gelegt. Ziel ist natürlich auch, seinen Körper und seine körperlichen Grenzen kennen zu lernen. Meistens sind bewegungsorientierte Kindergärten in der pädagogischen Ausrichtung nach Piaget oder Montessori ausgelegt (laut pädagogischer Informationsseite „Kinderwissen„)

Situative Kindergärten

In den situativen Kindergärten wird das Konzept verfolgt, das sich mit der Lebensumwelt der Kinder auseinandersetzt wird und dies in der Pädagogik aufgreift und reflektiert. Hier werden die Kinder auf Augenhöhe mit den Erziehern gesehen und dementsprechend ist die Kommunikation und Interaktion mit den Erziehern besonders wichtig.

Korczak-Kindergärten

Basierend auf den Lehren Korczaks wird in diesen Häusern besonders auf die Individualität des Kindes geachtet. Kinder sind gleichberechtigt und dürfen von den Erziehern nicht angewiesen, herab- oder zurückgesetzt werden. Fundamental hier: Vertrauen zueinander und Bildung.

Korczaks zentraler Gedanke: Kinder sind bereits von Geburt an Menschen und müssen nicht erst zu solchen gemacht werden. (laut pädagogischer Informationsseite „Kinderwissen„)

Sonstiges: engagierte Elterninitiativen

Bleibt zu guter Letzt nur die Frage: Wie sollen all die wunderbaren Ideen bei dem sächsischen Betreuungsschlüssel umgesetzt werden? Denn in der Theorie hört sich vieles idyllisch und gut an. In der Realität stehen dann aber ein Erzieher vor zwanzig Kids und die neuerdings so oft gepriesene „Freiarbeit“ macht lediglich irgendeine Form der Betreuung möglich…

Kind mit Monster


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