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Familie und Leben

Unsere 10 liebsten Frühlingslieder

Endlich ist der erste Frühlingsmonat angebrochen, doch die dunklen Wolken und das nass-kalte Wetter wollen noch nicht weichen. Darum bekommt ihr hier ein wenig Inspiration, um den Frühling herbei zu singen und den regnerischen Winter endlich schlafen zu schicken:

 

Die kleinen Weidenkätzchen
Am großen Weidenbaum,
die strecken ihre Tätzchen
im ersten Frühlingstraum.

Die Sonne hat geschienen,
da blüht sie voller Kraft.
Es kamen all die Bienen
Und sogen süßen Saft.

Sie bauen gold‘ne Waben
In ihrem Bienenhaus
Und können Honig haben,
aus jedem Kätzchenstrauß.

Weil wir gern Honig essen,
ich grade so wie du,
drum lassen wir die Kätzchen,
die Kätzchen schön in Ruh.

Im Märzen der Bauer die Rösslein anspannt.
Er setzt seine Felder und Wiesen instand.
Er pflüget den Boden, er egget und sät.
Und regt seine Hände frühmorgens und spät.

Die Bäurin, die Mägde, sie dürfen nicht ruh’n.
Sie haben im Haus und im Garten zu tun.
Sie graben und rechen und singen ein Lied.
Sie freu’n sich wenn alles schön grünet und blüht.

So geht unter Arbeit das Frühjahr vorbei.
Da erntet der Bauer das duftende Heu.
Er mäht das Getreide, dann drischt er es aus.
Im Winter, da gibt es manch fröhlichen Schmaus.

Der Frühling hat sich eingestellt,
Wohlan, wer will ihn seh’n?
Der muss mit uns ins freie Feld,
Ins grüne Feld nun geh’n.

Er hielt im Walde sich versteckt,
Dass niemand ihn mehr sah.
Ein Vöglein hat ihn aufgeweckt;
Jetzt ist er wieder da.

Jetzt ist der Frühling wieder da!
Ihm, folgt, wohin er geht,
Nur lauter Freude, fern und nah,
Und lauter Spiel und Lied.

Und allen hat er, Groß und Klein,
Was Schönes mitgebracht,
Und sollt’s auch nur ein Sträußchen sein,
Er hat an uns gedacht.

Kuckuck, kuckuck ruft’s aus dem Wald.
Lasset uns singen,
Tanzen und springen!
Frühling, Frühling wird es nun bald.

Kuckuck, Kuckuck lässt nicht sein Schrein:
“Kommt in die Felder,
Wiesen und Wälder!
Frühling, Frühling, stelle dich ein!”

Kuckuck, Kuckuck, trefflicher Held!
Was du gesungen,
Ist dir gelungen:
Winter, Winter räumet das Feld.

Der Winter ist vergangen, ich seh’ des Maien Schein,
ich seh‘ die Blümlein prangen, des ist mein Herz erfreut.
Sofern in jenem Tale, da ist gar lustig sein,
da singt Frau Nachtigalle und manch Waldvögelein.

Ich geh, ein’ Mai zu hauen, hin durch das grüne Gras,
schenk meinem Buhl die Treue, die mir die Liebste was.
Und bitt, dass sie mag kommen, all vor dem Fenster stahn,
empfangen den Mai mit Blumen, er ist gar wohl getan.

Er nahm sie sonder Trauern in seine Arme blank,
der Wächter auf den Mauern hub an ein Lied und sang:
“Ist jemand noch darinnen, der mag bald heimwärts gahn.
Ich seh den Tag herdringen schon durch die Wolken klar.”

“Ach, Wächter auf den Mauern, wie quälst du mich so hart!
Ich lieg in schweren Trauern, mein Herze leidet Schmerz.
Das macht die Allerliebste, von der ich scheiden muss;
das klag ich Gott, dem Herren, dass ich sie lassen muss.

Adjeu, mein Allerliebste, adjeu, schön Blümlein fein,
adjeu, schön Rosenblume, es muss geschieden sein.
Bis dasss ich wieder komme, bleibst du die Liebste mein;
das Herz in meinem Leibe gehört ja allzeit dein.

Jetzt fängt das schöne Frühjahr an,
und alles fängt zu blühen an
auf grüner Heid und überall.

Es blühen Blümlein auf dem Feld,
sie blühen weiß, blau, rot und gelb;
es gibt nichts Schön’res auf der Welt.

Jetzt geh ich über Berg und Tal,
da hört man schon die Nachtigall
auf grüner Heid und überall.

Jetzt geh ich in den grünen Wald,
da such ich meinen Aufenthalt,
weil mir mein Schatz nicht mehr gefallt.

Im Garten sind wir Glöckchen fein,
grün und klein, grün und klein.
Läuten leis den Frühling ein,
zart und rein, zart und rein.
Schneeglöckchen, Schneeglöckchen
vor dir reist der Winter aus.
Schneeglöckchen, Schneeglöckchen
blühen vor dem Haus.

Auf dem Baum ein Amselmann,
was der kann, was der kann.
Zwitschert froh den Frühling an,
dann und wann, dann und wann.
Amselmann, Amselmann,
vor dir reist der Winter aus.
Amselmann, Amselmann,
zwitschert vor dem Haus.

Sing mit mir ein Frühlingslied,
sing doch mit, sing doch mit.
Machen so den Winter müd,
sing doch mit, sing doch mit.
Frühlingslied, Frühlingslied,
vor dir reist der Winter aus.
Frühlingslied, Frühlingslied,
singen vor dem Haus.

Der Kuckuck und der Esel,
die hatten einen Streit.
Wer wohl am besten sänge,
Wer wohl am besten sänge,
zur schönen Maienzeit.

Der Kuckuck sprach: „Das kann ich!“
Und fing gleich an zu schrein.
„Ich aber kann es besser! Ich aber kann es besser!“
Viel gleich der Esel ein.
Viel gleich der Esel ein.

Das klang so schön und lieblich.
So schön von fern und nah.
Sie sangen alle beide,
sie sangen alle beide.
Ku-kuck Ku-kuck i-ah i-ah
Ku-kuck Ku-kuck i-ah

Auf einem Baum ein Kuckuck,
Sim sala dim, bam ba,
sala du, sala dim –
Auf einem Baum ein Kuckuck saß.

Da kam ein junger Jäger
Sim sala dim, bam ba,
Sa la du, sala dim –
Da kam ein junger Jägersmann.

Der schoß den armen Kuckuck, –
Sim sala dim, bam ba,
Sa la du, sala dim –
Der schoß den armen Kuckuck tot.

Doch als ein Jahr vergangen
Sim sala dim, bam ba,
Sa la du, sala dim –
Und als ein Jahr vergangen war.

Da war der Kuckuck wieder
Sim sala dim, bam ba,
Sa la du, sala dim
Da war der Kuckuck wieder da!

Da freuten sich die Leute,
Sim sala dim, bam ba,
Sa la du, sala dim
Da freuten sich die Leute sehr.

Nun will der Lenz uns grüßen,
von Mittag weht es lau;
aus allen Ecken sprießen
die Blumen rot und blau.

Draus wob die braune Heide
sich ein Gewand gar fein
und lädt im Festtagskleide
zum Maientanze ein.

Waldvöglein Lieder singen,
wie ihr sie nur begehrt,
drum auf zum frohen Springen,
die Reis’ ist Goldes wert!

Hei, unter grünen Linden,
da leuchten weiße Kleid!
Hei ja, nun hat uns Kinden
ein End’ all’ Wintersleid.


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