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Wie man unangenehmen Mitmenschen entgeht.

Wie man unangenehmen Mitmenschen entgeht.

Es gibt Menschen, die einem irgendwie den Nerv rauben, sie quetschen einen aus wie eine dicke Zitrone und nach dem Telefonat oder dem Treffen ist man völlig fertig. Die ganze gute Laune, der Enthusiasmus…. alles dahin. Wir wissen genau, dass solche Menschen uns nicht gut tun, aber oft fehlt die zündende Idee, die richtige Aussage, die perfekte Handlung, um die Nerv raubenden Mitmenschen möglichst elegant loszuwerden.

Hier eine Auflistung der Störenfriede des Wohlbefindens und dazu einige Ideen zum loswerden.

Der Besserwisser

Er oder sie ist überzeugt, alles, überall zu wissen. Alle Informationen der Welt scheinen sich in seinem Kopf festgesetzt zu haben und er will dies Kund tun. Leider geschieht dies oft auf eine sehr langwierige, umständliche Art. Der Besserwisser erklärt und erklärt, vernichtet damit die Zeit der anderen und merkt nicht, dass alle schon mit den Augen rollen oder verzweifelt auf die Uhr schauen.

Idee: letztes Thema aufnehmen, kurz aufs Klo gehen, drei richtige Infos zum Thema recherchieren und ihn mit Zahlen und Fakten anschließend Schach matt setzen.

Der stets Unglückliche

Wann immer man ihn oder sie trifft, das Universum ist schlecht. Unglücksraben. Dauerdeprimierte auf der Suche nach dem Glück, die mit einer Fülle von Geschichten aufwarten. Nichts passiert so wie sie es sich denken. Alle haben sich gegen sie verschworen. Die Mitmenschen und die Welt sind immer schlecht zu ihnen.

Oft ist man dann selbst geneigt zu helfen, mit guten Ratschlägen gegenwirken zu wollen und versucht, ihnen einen Ausweg aus dem Dilemma zu zeigen. Aber oft stellt man fest, dass sie gar keinen Lösungsvorschlag annehmen wollen.

Idee: Einfach offen und ehrlich zugeben, dass man ihnen gern mit Vorschlägen unter die Arme gegriffen hätte. Wenn sie diese aber nicht annehmen, dann liegt es an ihnen selbst. Haben sie denn selbst Ideen wie sie sich oder die Situation in den Griff bekommen? Also bitte die Position des allwissenden Problemlösers zurück geben.

Die Zeitfresser

Sie sehen bei Dir eine zeitliche Lücke, Du erzählst von einem freien Tag oder einem faulen Abend und schon laden sie sich selbst ein. „Oh schön, dann können wir ja Essen gehen, shoppen, weggehen etc.“ Die Liste der Vorschläge ist lang. Und auch wenn Du dezent Anmerkungen machst, verstehen sie nicht, dass sie dazu nicht eingeladen sind.

Idee: Nur ein klares Wort hilft. „Nein, ich möchte nicht mit Dir essen gehen. Ich möchte einfach nur allein sein.“ Dann ist der Zeitfresser zwar ein wenig beleidigt, aber auch das legt sich wieder.

Die „Du-musst-mir-alles-erzählen-Typen“

Kein Thema ist ihnen fremd – von der Pilzinfektion bis zum letzten Beischlaf soll bitteschön alles im Detail erklärt und besprochen werden. Auch dann, wenn man sich selbst schon windet wie ein Regenwurm nach Gewitterschauer. Wohl jeder kennt die Situation, wenn man an der Familienkaffeetafel nach wirklich persönlichen Dingen befragt wurde.

Idee: Keine Ausflüchte, nicht das Thema wechseln. Stattdessen ein offenes, ehrliches, sehr deutliches Wort nach dem Motto: „Darüber möchte ich nicht reden.“ Bei der oft folgenden Frage „Warum denn?“ hilft nur Konsequenz „Das ist meine Angelegenheit und ich möchte das nicht diskutieren. Punkt. Neues Thema.“


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