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Superkids, wenn die Welt um sie herum Teenies krank macht und was der Ansatz sein könnte…

Superkids, wenn die Welt um sie herum Teenies krank macht und was der Ansatz sein könnte…

Superkid, so nennt Jugendpsychiater Michael Schulte-Markwort die Kinder, die im schwierigen pubertären Alter sind und ihn besuchen, sich die Arme aufritzen oder kurz davor sind, die Schule zu schmeißen. Alles ist zu viel. Schulte-Markwort hat deshalb ein Buch mit eben jenem Titel geschrieben, wo er erklärt, wie sie versuchen, ihren Weg zu finden. Es geht um Kinder und Jugendliche, die er ohne zu zögern eben als „Superhelden“ bezeichnet und es geht um „Supereltern“ von heute, die ebenfalls ihr Bestes versuchen und sich durchkämpfen müssen, durch den Urwald an ökonomischen Unsicherheiten, gesellschaftlichen Zwängen, Druck und sozialen Ansprüchen.

Schulte-Markwort hinterfragt, wie reflektiert Kinder von heute sind, wie genau sie die Welt beobachten und begreifen, wie sie die Lage ihrer Eltern erkennen und sich gleichzeitig, und das leider manchmal mit psychischen Erkrankungen, Gesprächsverweigerung oder Schulversagen, zu wehren versuchen gegen Optimierungswahn und Überkontrolle, gegen die gesellschaftlichen Zwänge und den schulischen Druck.

Dabei steht für den Kinder- und Jugendpsychiater doch folgende Frage im Mittelpunkt: wie können Beziehungen heute gelingen? Seine Reflexionen dazu leben von großer Tiefe und Tragfähigkeit jenseits simpler Rezepte. Das Zauberwort, an dem Eltern für ihn nicht vorbei kommen heißt dabei: Respekt.

Das heißt, Eltern sollten ihre Kinder so wertschätzen, wie sie sind. Sie sollten respektvoll miteinander umgehen – egal in welchem Alter und ihnen dann auch entsprechende Freiräume eingestehen. Doch auch die elterliche Sorge, ihr Schutz, ihre Erfahrung und Umsicht wird gebraucht – und das endet zum Glück auch nicht mit dem 18. Geburtstag.

Ein interessanter Einblick in die Phase, an die sich Vater und Mutter bei sich selbst erinnern sollten, wo manch Gegenstand durchs Zimmer flog, die Türen knallten oder ein Gespräch aus kaum mehr als drei Worten bestand…

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