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Stark und alleinerziehend – Teil 3

Wir haben nachgefühlt und geschaut, was Mütter und Experten sagen. Heute geht es weiter mit den Empfehlungen für starke Alleinerziehende, die dem Schicksal trotzen und ihr Leben mit den kleinen und großen Kids ohne Partner meistern…

21. Du bist wertvoll

Ich verbiete es dir, dir einreden zu lassen, dass du weniger wertvoll bist als „Alleinerziehende.“ Die Menschen, die so etwas sagen oder behaupten sind arm dran. Distanziere dich von ihnen, wenn sie es wirklich so meinen. Mich macht es eigentlich schon wütend, diesen Punkt hier mit aufzuführen. Dennoch wurde es häufiger genannt und ist somit ein relevantes Thema.

22. Schütze dein Kind

Tausend Mal gelesen und doch ist es so schwierig. In dem Strudel aus verletzen Gefühlen und Kränkungen (die oft sehr subtil sind) ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass das Kind doch in die Konflikte mit einbezogen wird. Halte es bitte heraus und suche dir professionelle Hilfe, damit du einen Raum für deinen Schmerz hast.
Es gab mal einen Zeitpunkt, das hast du diesen Menschen geliebt. Und was immer auch passiert ist, er hat dir dein wunderbares Kind geschenkt. (Anmerkung: Diesen Kommentar gab es mehrfach!)

23. Habe Mut

Du wirst dich vielen neuen Situationen stellen, die erstmal Angst auslösen werden. Das darf auch so sein. Es gibt einen schönen Spruch der heißt: Habe Angst und handle trotzdem!
Habe den Mut dich deiner neuen Herausforderung zu stellen. Kennst du jemanden, der dir ein Vorbild sein könnte?

24. Reflektiere deine Vergangenheit

Auch dieser Punkt wurde mehrfach genannt. Ich finde jedoch, dass es in der ersten Zeit erstmal darum geht sich neue Strukturen zu schaffen. Wenn du das Bedürfnis hast dich schon jetzt mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, dann tue es. Mein Tipp ist: Lass dir bitte viel, viel Zeit.

25. Finde deinen Rhythmus

Teste und probiere was für dich klappt und was nicht. Ein fester Tagesplan gibt dir und deinem Kind zu Beginn Halt und Sicherheit. Lasse alte Gewohnheiten los und traue dich auch mal etwas ganz anders auszutesten. Kuscheln ist wichtiger als eine geputzte Küche.

26. Es gibt auch Vorteile

Einige Frauen schrieben, dass sie sich befreit fühlen mit dem Kind allein zu sein. Die Möglichkeit den Haushalt und die Erziehung nach den eigenen Vorstellungen umzusetzen, sei ein Vorteil im Vergleich zu anderen Familien.

27. Jetzt ist dein Leben

Es besteht die Gefahr in der Vergangenheit zu hängen oder aber mit Sorge in die Zukunft zu blicken. Ich denke, jede hat das schon einmal erlebt. Doch etwas ändern kannst du nur JETZT. Das beste Hier und Jetzt-Mittel ist dein Kind. Es zwingt dich liebevoll immer wieder präsent zu sein.

28. Akzeptieren….?

Nimm an, dass du jetzt alleinerziehend bist.
Eine häufige Antwort. Sicherlich wirst du nicht dein komplettes Leben alleinerziehend bleiben. Auch wenn es sich in diesen Moment so anfühlt.
Ich muss zugeben, dass ich lange Zeit Schwierigkeiten hatte, Anzunehmen meine Kinder große Zeit ohne den Vater aufzuziehen.
In meinem Flur hing zwei Jahre eine Karte mit dem Satz: Es ist wie es ist.
Geholfen hat es mir nur manchmal. Für mich persönlich war der erste Schritt anzunehmen, es nicht anzunehmen, dass mein Wunsch nach einer Familie im klassischen Sinn gescheitert war.

29. Stehe zu deiner Entscheidung

Frauen die sich getrennt hatten, beschrieben, wie wichtig es sei sich immer wieder die Gründe der Trennung vor Augen zu halten. Mit der Zeit würde oft eine Verklärung zu Positiven stattfinden. Stehe zu deinem Entschluss.

30. Ihr seid eine Familie

Dein Kind+Du=Familie.

31. Dein Energiebooster de luxe:

In deinem Hinterkopf ist dir schon jetzt bewusst, dass du die meiste Energie aus neuen Träumen, Visionen und Zielen bekommen wirst. Es ist nochmal alles möglich.
Womöglich denkst du nun : „Nein Alexandra, bei mir aber nicht.“ Ich kann diesen Gedanken sehr gut verstehen. Ich habe auch so gedacht.
Dennoch verspreche ich dir eine gute Zukunft, wenn du an dich glaubst und wieder ins Handeln kommst. Lass dir bitte Zeit!

Phase der Orientierung > Die Scheidung

Melanie Bohn ist hier dabei. Diplom-Psychologin, Scheidungskind, Mutter, die vor einigen Jahren die gleiche Situation hatte und auf der Suche nach Antworten war, in Sorge um ihre Kids und in Sorge um sich. Daraus entstanden folgende Fragen, die beantwortet werden…

01. Warum sie zuerst mit einer Lüge leben musste
02. Wer hat sich getrennt? Wie kam es zur Scheidung?
03. Hatte sie Kontakt zu ihrem Vater?
04. Wie war der Umgang mit der neuen Freundin des Vaters?
05. Wie hat sie Melanie ihre Mutter nach der Scheidung erlebt?
06. Hatte Melanie das Gefühl, dass sie ihre Mutter beschützen musste?
07. Wie sie als Kind im Haushalt geholfen hat
08. Von der Hausfrau in den Job?
09. Alleinerziehend, Haus mit Schulden und noch keine Arbeit?
10. Wie ihre Mutter wieder Selbstvertrauen gewonnen hat
11. Hat Melanie als Kind wahrgenommen, was ihre Mutter geleistet hat?
12. Hat Melanie versucht ihre Eltern wieder zusammenzubringen?
13. Hat ihre Mutter jemals wieder einen Mann kennengelernt?
14. Hat die Familie jemals wieder etwas zusammen unternommen?
15. Was Melanie am meisten bewegt, wenn sie getrennte Eltern zuhört? Was möchte sie ihnen mitgeben?
16. Sollten sich Eltern Vorwürfe machen?
17. Das Bild von “Familie“ in Deutschland
18. Was ist das Wichtigste nach einer Scheidung?
19. Waren Scheidungen früher einfacher oder schwieriger?
20. Wie steht sie zu dem Wechselmodell? Vorteile und Nachteile?
21. Was Eltern mit ihrem Kind machen sollten
22. Meine Gedanken dazu
23. Melanie´s schöner Gedanke
24. Meine Zusammenfassung
25. Melanie´s Fazit!

Mehr Infos und einen Einblick findet Ihr hier:

www.starkundalleinerziehend.de

Und die Politik?

Da gibt es beispielsweise Tipps und Informationen vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die allerdings rein finanziell mit Regelungen und ohne Hilfe und Beratung daher kommen. Ein bisschen wenig finden wir und eindeutig ausbaufähig.

Alleinerziehend – Tipps und Informationen. 22. überarbeitete Auflage 2016

Es ist und bleibt eine Herausforderung. Keine Frage. Gebt nicht auf! Glaubt an Euch und an eine Zukunft, auch wenn die vielleicht anders aussieht als gedacht. Die Umstände sind bescheiden, aber man muss das Beste draus machen.

Viel Kraft für Alle!


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