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Sommer, Sonne, Fliegentiere und Gestank

Das kennt jeder. So schön der Sommer auch ist, aber er bringt auch so ein paar Nachteile mit sich. In den Zimmern ist es stickig und man kann schlecht schlafen, aus der Mülltonne summt und stinkt es. Schon die kleinsten Obstmengen in der Küche ziehen magisch Heerscharen von Fruchtfliegen an. Und die Abendruhe wird von manchem aufdringlichen Insekt empfindlich gestört. Das kann man zwar nicht alles zu einhundert Prozent ausschalten, aber mit ein paar Kniffen und Tricks wird es eindeutig einfacher.

 

Fliegengitter an den Schlaf- und Kinderzimmern

Die sehen zwar nicht immer super hübsch aus, helfen aber unheimlich, damit alle Familienangehörigen ruhig und entspannt schlafen können. Frische Luft kommt dennoch hinein und die Anbringung ist wortwörtlich kinderleicht.

 

Nasse T-Shirts über die Heizung legen

Wenn es viel zu stickig ist, hilft einfach ein wenig nasse Wäsche zu trocknen. Also ruhig her mit den T-Shirts und Kleidern, die man dann einfach über die unbenutzte Heizung wirft. Das sorgt laut Naturschutz Deutschland (BUND für Erfrischung an heißen Tagen. Denn: die Verdunstungskälte kühlt zum Beispiel nachts das Schlafzimmer.

 

Elektrogeräte aus

Ungenutzte Elektrogeräte sollten ausgeschaltet werden, denn sie geben zusätzlich Wärme ab.

 

Lichtdichte Markisen oder Vorhänge

Schon am Morgen sollte man die Markisen und Vorhänge zuziehen. Diese gibt es auch günstig beim schwedischen Einrichtungsfreund.

 

Zeitungspapier in Mülltonne auslegen

Die Mülltonne stinkt jämmerlich, weil die Sonne auf die Bio- und Restmülltonne herunterbrennt und darin beginnen feuchte Abfälle zu stinken. Daher sollte der Boden der Tonne im Sommer mit Zeitungspapier ausgelegt sein, so dass Flüssigkeiten aufgenommen werden kann. Auch nasse Küchenabfälle kommen besser in eine Lage Zeitungspapier oder in Papiertüten daher. Gut ist auch Gesteinsmehl aus dem Gartenfachhandel, das bei zu viel Feuchtigkeit in der Tonne eingefüllt wird.

 

Müll täglich entsorgen

Gegen die dummen Fluchtfliegen hilft im Sommer leider nur, den Müll täglich zu entsorgen. Auch auf dem Kompost sollten man auf Essensreste verzichten, so der Verein zur Förderung ökologischer Schädlingsbekämpfung (VFöS). Sie kommen am besten in Zeitungspapier eingewickelt in die verschlossene Biotonne.

 

Richtiges Lüften

Nur lüften, wenn es draußen kälter als drinnen ist – ansonsten droht Kondenswasser an der Wand: „Denn warme Luft kann mehr Feuchtigkeit speichern als kalte“, erläutert Udo Schumacher-Ritz, Vorsitzender des Vereins zur Qualitäts-Controlle am Bau (VQC). „Im Raum kühlt sich die Luft ab und kann ihre mitgebrachte Feuchtigkeit nicht mehr halten.“ Diese setzt sich an den Wänden als Kondenswasser ab. Feuchte Stellen, sogar Schimmel sind die Folge.

Übrigens: Der Keller wird am besten im Sommer nicht mit Fenster auf Kipp dauerhaft gelüftet – hier ist der Temperaturunterschied grundsätzlich zu hoch. Wenn es doch nötig ist, Fenster und Türen zu öffnen, sollte man das ebenfalls in den frühen Morgenstunden und noch einmal spät abends zu tun.

 

Lebensmittel kühl lagern

Lebensmittel auf Vorrat geht kaum – d. h. Lebensmittel lagern möglichst im Kühlschrank oder in einem kühlen Raum gen Norden. Aber Vorsicht! Nicht alles darf in den Kühlschrank: Viele Obst- und Gemüsesorten sind kälteempfindlich. Das gilt etwa für Zitrusfrüchte, Bananen und Äpfel, auch Gurken, Tomaten und Paprika. Sie müssen also in der Wärme bleiben, und hier verderben sie schneller. Also lieber ganz wenig kaufen und gleich am Tag verbrauchen.

 

Einkochen oder einfrieren

Die Initiative „Zu gut für die Tonne“ des Bundesverbraucherministeriums rät, kälteempfindlichen Gemüsesorten einzukochen oder einzufrieren. Dafür immer frisches und gesäubertes Gemüse verwenden und nie mehr als ein Kilo auf einmal in den Eisschrank geben. Bohnen, Blumenkohl, Brokkoli, Erbsen und Spinat werden vorher blanchiert, bei Zucchini und Gurken muss die Schale weg. Und wasserhaltige Sorten wie Tomaten, aber auch die Obstsorten Birnen und Äpfel werden püriert.

Kräuter sind auch ein Problem: Geschnitten halten sie sich im Sommer kaum. Super funktioniert, sie zu zerkleinern und vielleicht vermischen, dann in Eiswürfelbehälter geben und einfrieren. So halten die Kräuter halten rund zwei Monate.

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