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Schule und Kita als ungeprüfter Raum

Was ist, wenn das Kind immer müde, verstört, verändert und kaputt in Schule oder Kindergarten kommt?
 
Es würde ein Gespräch geben, ev. eine Meldung an das Jugendamt. Was ist, wenn das Kind aber völlig wesensverändert und verstört aus der Schule kommt und man als Eltern der Sache auf den Grund gehen will? Es findet auch ein Gespräch statt (im besten Fall), aber ansonsten muss man darauf vertrauen, dass mit den Pädagogen, der Einrichtung und mit all dem, was in der Einrichtung passiert, schon alles in Ordnung ist.

Selbst eine Anzeige beim Jugendamt bliebe ohne Konsequenz und Überprüfung: Denn: das Konzept der Kindeswohlgefährdung hat primär die Eltern als »Täter« im Blick. Gefährdungen durch Menschen, die in Institutionen arbeiten, sind ein Tabuthema. Dem widmet sich Frau Dr. Ballmann mit Seelenprügel und hat damit aufgeschreckt. Das Thema ist besonders im Bereich der Schule, die einer gesetzlichen Pflicht, genauer gesagt einem Zwang unterliegt, tabu. Dabei stellt Frau Dr Ballermann fest, dass der schulische Alltag ganz offensichtlich von kleinen, subtilen Gewalttaten Erwachsener gegenüber Heranwachsenden geprägt ist.
 

Das Problem dabei:

Viele betrachten diese verbalen Ausfälle und Übergriffe immer noch als ganz normale Erziehungsmethoden oder angebrachte Kommunikationsformen im Umgang mit Kindern – ohne sich darüber im Klaren zu sein, welche negativen Auswirkungen dies auf deren ganzes Leben haben wird. Genau deshalb ist jede einzelne seelische Misshandlung genau eine zu viel! Wir müssen eine Null-Toleranz-Haltung zu diesem Thema in die Köpfe der Menschen pflanzen. Wir müssen – vor allem auch bei psychischer Gewalt – sehr viel schneller und sehr viel öfter eingreifen, um Kinder zu schützen. Wir müssen endlich alle genauer hinsehen!

 

Dabei sind die Geschichten vielfältig

Kinder können die Schrift des Lehrers an der Tafel nicht lesen und weisen darauf hin. Statt einer Erklärung fühlt sich der Lehrer angegriffen und reagiert schroff mit den Worten: „Ich schreibe nun einmal so. Gewöhnt Euch daran.“ Oder der Musiklehrer, der vor der versammelten Klasse die Tonlage kritisiert: „Du hörst Dich genauso schief an wie Dein Vater. Das kann ja nix werden.“ Oder der Sportlehrer , der freundlich darauf hinweist: „Nicht so viele Süßigkeiten essen Katja, dann kann man auch schneller die Beine heben.“

Kinder erleben aggressives, respektloses Verhalten von Personen, denen sie vertrauen sollen und denen sie anvertraut wurden. Deshalb setzt sich Dr. Ballmann für eine neue Art der Bildungspolitik und für ein Umdenken im Erziehungswesen ein.

Dazu braucht es mutige Eltern und Familien, die nachfragen und bohren, auch wenn es schwer ist und die nicht akzeptieren, das der pädagogische Freiraum unangetastet bleibt.
 
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