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Sachsens neue Lernmittelverordnung ist da

Viele Lernmittel müssen kostenlos sein. Schulbücher, Arbeitshefte, Nachschlagewerke oder Taschenrechner müssen jedem Schüler zugänglich und somit vom Schulträger bezahlt werden. Wirklich? Ja. Das Sächsische Schulgesetz regelt nämlich die Lernmittelfreiheit an Schulen in öffentlicher Trägerschaft nach §38:

In den öffentlichen Schulen mit Ausnahme der Fachschulen hat der Schulträger den Schülern alle notwendigen Schulbücher leihweise zu überlassen, sofern sie nicht von den Eltern oder den Schülern selbst beschafft werden; ausnahmsweise werden sie zum Verbrauch überlassen, wenn Art und Zweckbestimmung des Schulbuches eine Leihe ausschließen.

Auch Kopien, Arbeitshefte und Druckwerke, die Schulbücher begleiten, ergänzen oder ersetzten, sollen kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Andere Druckerzeugnisse sollen zunächst nach der bisherigen Verfahrensweise der jeweiligen Schule angeschafft werden. Für alle übrigen Dinge sind die Eltern selbst verantwortlich. Dies sind zum Beispiel:

  • Schulranzen

  • Sportkleidung

  • Hefte, Blöcke, Papier

  • Stifte, Füller, Federmappe

  • Zirkel, Lineale, Dreiecke

  • sonstige Arbeitsmaterialien – dazu zählen auch Materialien für den Kunstunterricht, wie Farbstoffe und Zeichenpapier. Alternativ kann die Lehrerin Materialien besorgen und sich durch einen Pauschalbetrag von den Eltern erstatten lassen

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