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Familie und Leben

Rückläufiger Alkoholkonsum bei Jugendlichen

Ende letzten Jahres, am 12. Dezember 2018 wurde von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bekannt gegeben, dass die Zahl der Alkoholvergiftungen mit Krankenhausaufenthalt bei Jugendlichen im Alter von 10 bis 19 Jahren leicht zurückgegangen ist. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um 2,6 Prozent von 2016 auf 2017.

Eine aktuelle Studie, die am 08. Mai 2019 von der BZgA vorgestellt wurde, zeigte sogar einen historisch niedrigen Wert an Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren, die regelmäßig (mindestens einmal wöchentlich) Alkohol konsumieren – nur 8,7 Prozent. Im Jahr 2004 lag der Wert in dieser Altersgruppe noch bei 21,2 Prozent.

Der Anteil der Jugendlichen, die sich im Monat vor der Befragung in einen Rausch getrunken haben, ist mit 13,6 Prozent seit einigen Jahren hingegen ziemlich konstant geblieben. Im Jahr 2004 waren es noch 22,6 Prozent.
Es ist also eine Veränderung in die richtige Richtung erkennbar, dennoch sollte man das Thema nicht auf die leichte Schulter nehmen. Denn wie Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung bereits zu der Studie von 2018 erklärte:
 

Selbst wenn die Zahlen zurückgehen, müssen wir weiterhin klipp und klar sagen: Alkohol ist kein Lebensmittel, absolut nichts für Kinder und sollte auch später nur in Maßen konsumiert werden! Die Länder und Kommunen müssen den Jugendschutz ernst nehmen und ihre Testkäufe ausbauen! Wir alle sind verpflichtet, gemeinsam und frühzeitig – auch mit den Eltern – über die Risiken aufzuklären!

 

Für die BZgA-Repräsentativstudie „Der Alkoholkonsum Jugendlicher und junger Erwachsener in Deutschland 2018“ wurden von April bis Juni 2018 bundesweit 7002 junge Menschen im Alter von 12 bis 25 Jahren befragt.


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