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Wir haben die niedrigste Geburtenrate weltweit

Wir haben die niedrigste Geburtenrate weltweit

Wir sind nicht mehr nur Schlusslicht in Europa, nein, im internationalen Vergleich stehen wir jetzt auch noch ganz hinten. Die Zahl der Geburten kann die der Sterbefälle nicht ausgleichen. Außerdem macht sich für Deutschland bemerkbar, dass es relativ wenige Frauen im gebärfähigen Alter gibt. Und die, die es sind, bekommen dann auch noch wenige oder keine Kinder. Tendenziell wird die deutsche Gesellschaft immer älter. Das heißt auch, dass die Geburtenzahl sinkt. Laut dem Hamburger Weltwirtschaftsinstitut wurde die Zahl der Geburten in 209 Ländern von 2009-2013 pro 1000 Einwohner betrachtet. Ein bedenkliches Ergebnis: In den letzten fünf Jahren gab es in Deutschland nur 8,3 Geburten pro 1000 Einwohner. 2013 betrug die Zahl der Kinder je Frau 1,4. Auch hier muss sich Deutschland als Schlusslicht bekennen. Anzumerken ist, dass im Durchschnitt pro Elternpaar in Deutschland mehr als zwei Kinder geboren werden müssten, um die gegenwärtige Bevölkerungszahl aufrecht zu erhalten.

2013 hatten immerhin zwei Staaten, Portugal und Japan, ganz knapp niedrigere Geburtenraten als Deutschland. Vorher d.h. in den Jahren 2004-2012 gehörte Deutschland schon zum Schlusslicht – die niedrigste Geburtenrate weltweit, noch hinter Japan. Im Gegensatz dazu stehen ganz oben der Niger, Mali und der Tschad.

Ökonomen bereitet die niedrige Rate große Sorgen

Nach Uno-Prognosen sinkt der Anteil der Erwerbsfähigen bis 2030 von aktuell 61 Prozent auf nur noch 54 Prozent. Immer weniger Erwerbsfähige werden dem Arbeitsmarkt zukünftig zur Verfügung stehen können. Um einen Mangel auszugleichen, braucht Deutschland wie in keinem anderen Industrieland ungefähr 533.000 Zuwanderer pro Jahr. Es drohen dem „Wirtschaftsstandort Deutschland“ ein enormer Fachkräftemangel und hohe Lohnnebenkosten.

Familienunfreundliches Deutschland

Leiharbeit, ausbeuterische Löhne oder befristete Arbeitsverträge sind die Bremse der Familiengründung. Eine andere Einstellung zu Kindern und Familie ist in Deutschland dringend erforderlich, und eine Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen sollte als selbstverständlich betrachtet werden.

Dabei ist der Wunsch bei den 18- bis 35jährigen , ein Kind zu bekommen, da:  Laut einer Umfrage erhöhte sich der Wert im Jahr 2014 und betrug 88 Prozent, im Jahr 2005 zum Vergleich waren es nur 70 Prozent.

Ob sie ihren Wunsch auch verwirklichen, wird sich zeigen….


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