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Paarweise – wie führe ich eine gesunde Beziehung?

 

Nach der Beziehung zur Mutter (die alle anderen Liebesbeziehungen direkt und indirekt beeinflusst) und dem richtigen Streiten schauen wir uns heute die LIEBE an. Denn: es braucht Handlungen, Absichten und den Willen, damit sie die Beziehung überdauert. Es reicht nicht, zu fühlen. Man muss die Liebe auch leben und darf sie nicht als selbstverständlich hinnehmen. Liebe braucht Pflege, kontinuierlich, etwas, aber auch nicht zu viel, damit sie nicht zerdrückt wird und man sich erstickt fühlt.

 

1. Respekt und Unterstützung

Es ist wesentlich, dass man Respekt für den anderen hat und diesen auch zeigt. Es tut uns gut, zu wissen, dass wir gebraucht werden und nützlich sind. Und wir möchten uns sicher sein, dass unser Partner weiß, was wir tun, unsere Entscheidungen respektiert und uns in unseren Zielen unterstützt. Wenn man sich als Paar nicht respektiert, ist die Liebe als Komplizenschaft und damit die Hoffnung vorbei. Auch die Ziele des anderen, sollten mitgetragen werden, Nachfragen, die aktive Teilnahme – nur so kann man das Gefühl vermitteln, füreinander da zu sein.

 

2. Intimität

Ja, auch wenn es schwierig ist und mit der Zeit abnimmt, aber körperliche Zuneigung ist in einer Beziehung essenziell. Durch Nähe zeigt man Zusammengehörigkeit und vermittelt Sicherheit. Intimität stärkt die Bindung in einer Beziehung, aber sie hilft uns auch dabei, ein gesundes Selbstwertgefühl zu erhalten. Hinzu kommt eine Art emotionale Intimität – nur wer weiß, wie sich der andere fühlt, was er mag und nicht, wie uns was er denkt, ist mit ihm wirklich verbunden.

 

3. Freiraum und Unabhängigkeit

Einen persönlichen Spielraum zu haben, dich neuen Möglichkeiten frei öffnen zu können oder bestimmte Gewohnheiten zu verändern, sind Dinge, die Teil einer Freiheit, die man nutzen und die man auch beim Partner respektieren sollte. Niemand ist vom anderen abhängig, jeder hat auch seine individuellen Bedürfnisse und beispielsweise durch ein Hobby tankt man neue Energie, die man dann wieder in die Beziehung investieren kann.

 

4. Reden statt Beschweren

Hier haben wir bereits für die Gottmann-Konstante berichtet LINK. D.h. 5 positive Erlebnisse statt einer Kränkung und wenn möglich, bitte auf Kränkungen ganz verzichten.

 

5. Akzeptanz

Man hat sich verliebt und fand den anderen Menschen anziehend, spannend – genauso wie es ist. Zu versuchen, jemanden zu verändern, ist immer eine schlechte Idee. Wenn man Äpfel kaufen will und diese kauft, macht es auch keinen Sinn zu Hause daraus Birnen zu machen. Es wird nicht funktionieren. Bedauerlich, wenn man plötzlich keine Äpfel mehr essen will und man lieber Birnen hätte.

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