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Mutterschutz – eigentlich glasklar

Schwangerschaft Babybauch

Sobald eine Frau schwanger ist, wird sie unter besonderen Schutz gestellt (auch wenn es dem Arbeitgeber nicht gefällt). Im Mutterschutz sind die Arbeitsbedingungen für Schwangere und für Mütter in der Zeit nach der Entbindung geregelt. Das heißt auch, ist die Schwangerschaft durch einen Gynäkologen bestätigt, darf ihr nicht gekündigt werden. Der Kündigungsschutz gilt bis vier Monate nach der Geburt oder bis zum Ende des Erziehungsurlaubs. Zudem ist eine Schwangere in ihrer Gesundheit zu schützen – so sind regelmäßige Pausen und eine maximale Arbeitszeit von 8,5 Stunden pro Tag oder 90 Stunden in zwei Wochen vorgeschrieben. Nachtarbeit und die Arbeit an Wochenenden und Feiertagen tabu.

Schwangere dürfen darüber hinaus keinen gefährlichen oder körperlich anstrengenden Tätigkeiten nachgehen. Besteht die Gefahr einer Infektion, die das Ungeborene gefährdet, genießt die Frau hier ebenfalls Mutterschutz > Kindereinrichtungen, Kliniken etc. Hier muss der Arbeitgeber eine Ersatztätigkeit anbieten oder es ist ein Beschäftigungsverbot auszusprechen. Sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin und acht Wochen nach dem tatsächlichen Termin sieht der Mutterschutz ein Beschäftigungsverbot für die Mutter vor. Bei einer Geburt von Mehrlingen und bei Frühgeburten verlängert sich der Zeitraum nach der Geburt auf 12 Wochen. In dieser Zeit übernimmt die gesetzliche Krankenkasse einen Teil des Gehalts. Den Rest stockt der Arbeitgeber auf. Zudem steht der Mutter während des Mutterschaftsurlaubs der volle Urlaub zu.

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