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Morgens an der Kita-Tür

Viele Erzieher kennen es und viele Eltern sind sich oft nicht bewusst, dass es zwar schön ist, sein Kind so gut wie möglich fördern und alles unter Kontrolle haben zu wollen, aber manchmal sind Beschwerden an der Kita-Tür nur überflüssig. Auch wenn ihr es ja immer nur gut meint und das Wohlempfinden eurer Kleinen im Kopf habt. Fragt vielleicht erst einmal bei der anwesenden Erzieherin oder dem anwesenden Erzieher nach, denn meist würden sich so die Probleme ganz von selbst lösen.

Worüber sich so beschwert würde und was gerne zwischen Tür und Angel tadelnd zur Kenntnis genommen, dazu haben wir eine Top 7, die von Kita-Betreuern erstellt wurde:
 

Das Kind ist nicht richtig angezogen.

Hat das Kind auf den ersten Blick zu wenig oder etwas verkehrt herum an, ist das kein Zeichen dafür, dass nicht gut auf das Kind Acht gegeben wird. Vielleicht sitzt die Strumpfhose auch schief, weil der Nachwuchs sich nach dem Mittagsschlaf jetzt schon immer selbst anzieht und dass da bei den ersten Malen nicht alles perfekt sitzt ist doch verständlich.
 

Es fehlen Förderkurse in der Kita

Liebe Eltern, macht euch bitte nicht so viele Sorgen um die frühzeitliche Bildung. Mit dem Schulanfang ist diese früh genug gegeben. Das freie Spielen im Kindergarten ist genauso wichtig für die Kinder, um den sozialen Umgang zu lernen und dann vorbereitet in die Schule starten zu können.
 

Isst mein Kind auch gesund?

Ist das Kind beim Abholen hungrig, heißt das nicht automatisch, dass es nichts zu essen in der Kita bekommen hat, Hungerattacken gehören zum Wachstum dazu.
Was das Obst und Gemüse angeht: manche Eltern wären überrascht. Im Kindergarten essen die kleinen Racker meist auch Grünzeug, dass sie zu Hause vielleicht verschmähen. In gleichaltriger Gesellschaft, wo jeder Gemüse isst, fällt es meist leichter auch das Gesunde auf dem Teller mit zu essen.
 

Keine Süßigkeiten in der Brotdose!

Die Kita ist dafür verantwortlich, dass sich die Kinder gesund ernähren. Ist der Nachwuchs nur Süßes gewöhnt, kann er es hier besser lernen, auch mal einen Apfel oder ein Stück Gurke zu naschen. Gemeinsam mit den anderen Kindern.
 

Abschied ist schwer

Gerade in der Anfangszeit fällt es Kindern schwer, sich ohne Tränchen zu verabschieden und das ist auch völlig normal. Kommt die Mama aber immer nochmal an und will besonders fest gedrückt werden, macht es das auch dem Kind nicht einfach und zögert die Eingewöhnung unnötig heraus. Deshalb, auch wenn als Eltern das Herz einen leichten Knacks bekommt, wenn der Nachwuchs an der Tür freudestrahlend in die Gruppe rennt, ohne nochmal zurück zu schauen, versucht dies als ein gutes Zeichen zu sehen, wie gut sich euer Kind schon an die neuen Umstände gewöhnt hat.
 

Markenklamotten müssen nicht sein!

Dass Kinder ordentlich angezogen sein sollten, ist keine Frage, aber muss es denn die Markenjeans und der Designer-Pullover sein? Wenn das Kind spielt, ist es doch schade um die schönen Sachen und wenn dann doch mal etwas wegkommt, weil es nicht ordentlich beschriftet war oder verwechselt wurde, ist der Ärger umso größer.
 

Das Kind bekommt alle Wünsche sofort erfüllt.

Gibt es Dinge, die ein Kind noch nicht kann oder nicht darf, ist das zwar nicht schön für das Kind, aber wichtig ist es trotzdem. So lernt es mit Frust umzugehen – vorausgesetzt es hat Eltern, die dann auch standhaft bleiben.


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