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Schule

Mobbing bei Kindern

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Wie heißt es so schön? Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen. (Aus dem Artikel 1, Allgemeine Erklärung der Menschenrechte)

Aber obwohl es sogar fundamentaler Bestandteil der Menschenrechte ist, nimmt Mobbing und Gewalt in der Schule immer stärker zu. Viele Kinder und Jugendliche haben das schon in der eigenen Klasse erlebt und oft ist dies mit der Erfahrung verbunden, dass die Opfer gar keine Chance haben, sich zu wehren.

Eine Lehrerin aus Birmingham wollte ihren Schülern zeigen, was das bedeutet, was Mobbing für verheerende Folgen nach sich zieht und griff zu ungewöhnlichen Mitteln.

Dafür benötigte Sie zwei Äpfel. Vor der Klasse hielt sie die beiden Äpfel hoch und fragte, worin sich beide unterschieden. Sowohl Farbe als auch Größe waren fast identisch. Sie nahm den Kleineren und sagte „Igitt! Der Apfel sieht ekelhaft aus.“ und warf ihn auf den Boden. Daraufhin gab die Lehrerin einem Schüler den Apfel in die Hand und forderte ihn auf, den Apfel ebenfalls zu beschimpfen. Danach sollte er ihn weiterreichen. Etwas zögerlich begannen die Kinder damit, den Apfel grundlos zu beschimpfen. Nach kurzer Zeit kamen die Kinder aber in Fahrt.

Anschließend schnitt die Lehererin beide Äpfel auf. Der größere war nicht nur von außen, sondern auch von innen perfekt. Der kleinere war innen übersäht mit braunen Flecken und wichen Stellen. Die Schüler reagierten mit Ekel. Keiner wollte ihn essen. Also fragte die Lehrerin: „Wir haben ihm das angetan. Warum finden wir das jetzt eklig?“ Die Kinder waren auf einmal ganz ruhig und nachdenklich.

Mit diesem kleinen und einfachen Experiment konnte die Lehrerin den Kindern zu verstehen geben, was sie mit Ihren Worten und Taten anrichten können.


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