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Allgemein Familie und Leben

Wenn Mami da ist, werden gern die Grenzen ausgelotet…

In Anwesenheit der Mama schreit oder weint das Kind und hängt der Mami am Bein. Das alles meistens ohne ersichtlichen Grund. Die Verwandten oder ErzieherInnen aus dem Kindergarten kennen den Knirps so meist nicht. Eine neue Studie der Universität Bielefeld kommt zu dem Ergebnis, dass sich Kinder um ein Vielfaches schlechter benehmen, wenn die eigene Mutti anwesend ist. Schmollen, quengeln, weinen Es wurden in der Studie verschiedene Versuche mit Babys und Kindern im Alter von 0 bis 6 Jahren durchgeführt. Die Forscher fanden Verblüffendes heraus: In 99,9 Prozent der Fälle hat sich die Stimmung der Kids verändert, wenn die Mamas den Raum betraten. Es wurde geschmollt, gequengelt und geweint, hin und wieder traten die Kinder nach Menschen oder Gegenständen und verweigerten jeden Gehorsam. 12 Jahre lang eindeutige Ergebnisse Über einen Zeitraum von 12 Jahren haben die Wissenschaftler rund 10.000 Familien beobachtet. Die Ergebnisse, wie die Kids in regelmäßigen Abständen auf das plötzliche Auftreten der Mutter reagierten, erschienen im Fachblatt “Unerzogene Kinder heute“. Forschungsleiter Prof. Heidenreich staunte darüber, wie eindeutig die Ergebnisse waren: “Es war schon fast gruselig zu beobachten, wie sich das Verhalten der Kinder wie auf Knopfdruck änderte. In der einen Minute waren sie noch vollkommen zufrieden. Doch sobald sie ihre Mutter erkannten, zeigten sie sich von ihrer schlechtesten Seite.” Phänomen in der Evolution zu finden Die Wissenschaftler verglichen ihre Daten mit Aufzeichnungen aus dem Tierreich und schlussfolgerten, dass die Kinder mit ihrem nervenaufreibenden Verhalten ein unbewusstes Ziel verfolgen, nämlich, das Testen der Belastbarkeit ihrer Mütter! Erträgt die Mutter diesen ganzen Wahnsinn, sei sie für die Geburt eines weiteren Kindes geeignet. Leidet sie unter der Belastung, wird sie sich möglicherweise gegen weitere Nachkommen entscheiden. So entsteht eine natürliche Auslese, ein Phänomen, dass in der Evolution zu finden sei, so Heidenreich.


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