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Liebesleben profitiert von gemeinsamer Kinderbetreuung

Liebesleben profitiert von gemeinsamer Kinderbetreuung

Nicht nur die Kids freuen sich über mehr Zeit mit dem Paps, sondern auch das Glücksgefühl der Partnerin steigt erheblich in die Höhe: Eine aktuelle Studie amerikanischer Forscher der Georgia State University bestätigte die positive Auswirkung auf das Liebesleben von Eltern, wenn die Erziehung und Betreuung des Nachwuchses gemeinsam in Angriff genommen wird.

Positive Auswirkungen geteilter Pflichten

Insgesamt wurden für die Studie 487 Familien in drei Gruppen geteilt und befragt. In der ersten Gruppe kümmerten sich primär die Frauen um den Nachwuchs, in der zweiten teilten sich Mutter und Vater die Pflichten und in der dritten Gruppen übernahm das männliche Geschlecht den Hauptteil der Aufgaben. In allen drei Gruppen wurden die Eltern befragt, wie es um ihre Beziehungsqualität und ihr Sexleben bestellt ist. In der Auswertung zeigte sich, dass es kaum einen Unterschied mache, ob sich die Eltern in die Betreuung und Erziehung reinteilen oder der Vater den größten Teil übernehme. So beklagten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der ersten beiden Gruppen kaum über Sexfrust und Beziehungsprobleme. Wenn die Hauptlast der anfallenden Pflichten auf die Frau falle, zeigen sich die meisten Komplikationen für die Beziehung. So wundert es nicht, wenn sich auch in dieser Studie herausstellte, dass die größte Unzufriedenheit bei denjenigen Familien herrsche, in denen die Frau mindestens 60 Prozent der Betreuungspflichten übernimmt.

Cary Cooper, Psychologieprofessor an der Manchester Business School, äußerte sich gegenüber dem britischen Fernsehsender BBC dazu wie folgt:

„Ein so genannter ’neuer Mann‘, der sich gern bei der Kinderbetreuung engagiert, investiert wahrscheinlich sowieso mehr in seine Beziehung.“

Diejenigen Männer, die ein Familienmodell der flexiblen Arbeitszeiten und mehr Zeit für die Familie nicht befürworten, fühlen sich doch von der Gesellschaft ganzschön unter Druck gesetzt, vermutet Cooper. Auch dies wirkte sich indirekt auf die Zufriedenheit in der Beziehung aus.

Was lernen wir daraus? Für die Männer unter uns lohnt sich das Familien-Engagement doch erheblich. Wo genau die Ursachen für den positiven Effekt der Pflichtenteilung liegen, soll in weiteren Studien erfolgen. Es bleibt spannend…


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