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Was ist Liebe? Und wie fühlt sich Glück an?

Was ist Liebe?

Wäre das Leben schwarz-weiß und mit Hollywood zu vergleichen, wäre es manchmal einfacher. Wie Grace Kelly und Doris Day könnte man auf den ersten Blick erkennen, dass die Männer wie Clark Gable oder Cary Grant aufrichtig lieben, dass es gute Männer sind und die Liebe ehrlich und aufrichtig ist. Irrungen und Wirrungen ändern nichts an dieser Gewissheit. Aber das wirkliche Leben fordert uns immer wieder aufs Neue, es schreibt seine eigene Geschichte. Oft wissen wir erst im Nachhinein, ob und wann wir glücklich waren…. Menschen sind leider Zweifler (selbst, wenn es gerade nichts zu zweifeln gibt). Und die Frage nach der „Wahren Liebe“ ist eine fundamentale, gigantische Angelegenheit.

Für den Autor von „Wahre Liebe leben“ (Droemer/Knaur) sind Eigenverantwortlichkeit und Unabhängigkeit der Schlüssel. Eigenverantwortlichkeit bedeutet vor allem, sich als autarke Person zu erkennen, die den anderen nicht als ultimativen Glückserfüllungsgehilfen und Sinnstifter braucht, sondern mit diesem Menschen aus vielen unterschiedlichen Gründen einfach zusammen sein möchte. Wer sich dagegen wie eine unvollkommene Hälfte durchs Leben bewegt, die permanent auf der Suche nach dem Teil ist, der sie ergänzt und vervollkommnet, sehnt sich nicht nach wahrer Liebe, stellt die französische Psychoanalytikerin Marie-Laure Colonna klar. Vielmehr sehnt er sich nach Perfektion, die er für das Zeichen einer glücklichen Beziehung hält…

Nun denn, dann gehen wir also alle ein bisschen in uns, genießen den Moment, die Nähe, den Anderen und denken daran, dass die Liebe nicht Hollywood ist sondern:

Zuhören, Anlächeln, eine dicke Umarmung, ein warmer Tee, der gemacht wird, die heiße Badewanne, zusammen friedlich auf der Couch hängen, ein Pizza-Picknick machen, sich auf zu Hause freuen und einfach wohl fühlen.

Wir wünschen einen schönen Valentinstag!

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