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Lernmethoden in der Vorstellung – Teil 4: die 3-2-1 Methode

Abstraktion, Administration, Affront, Atheist, Avantgarde, Allegorie – immer wieder begegnen einem schlau klingende Begriffe, die sich manchmal schwer zuordnen und merken lassen. Dabei kann man dabei bei Lehrern oft viel Eindruck machen. Die nachfolgende Methode hilft, die Zungenbrecher im Kopf zu behalten und sie effektiv einzusetzen.

Die 3-2-1-Methode* funktioniert in drei Schritten. Zuerst wird das Fremdwort in zwei bis drei Wortteile zerlegt. Dann werden Assoziationen oder Sinnbilder für die einzelnen Wortteile überlegt und zum Schluss ein Gesamtbild aus den einzelnen Sinnbildern erstellt. So kann sich das Kind die Bedeutung des Wortes und den Fachbegriff bildlich vorstellen und leichter merken. Hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung:

 

3. Zerlegen

Zuerst zerlegt Ihr Kind lange und sperrige Wörter in zwei bis drei Wortteile oder Silben. Die Wörter sollen so zerlegt werden, dass sich Ihr Kind zu den Silben bildlich oder sprachlich etwas vorstellen kann. Ein Beispiel: Das Wort „Tautogramm” (der Begriff stammt aus der Literaturwissenschaft und bezeichnet ein Gedicht, bei dem alle Wörter oder jede Zeile mit dem gleichen Buchstaben beginnen) wird so zerlegt:

T | auto | gramm

 

2. Verknüpfen

Dann sucht Ihr Kind nach Assoziationen zu den einzelnen Wortteilen, d. h. es soll versuchen, sich bildlich etwas zu den Silben vorzustellen. Was sieht Ihr Kind, wenn es das Wort liest? „Auto” z. B. erinnert klar an ein Fahrzeug. Bei „gramm” fällt die Gewichtseinheit ein. Und „T” bleibt einfach der Buchstabe.

 

1. Sinn

Nun setzt Ihr Kind die einzelnen Bilder zu einem Gesamtbild zusammen und gibt dem einen Sinn. Es könnte also ein T-geformtes Auto eine federleichte Ware (ein Gramm) fahren. Ein Tautogramm ist ja eine Gedichtsform, bei der alle Wörter mit dem gleichen Buchstabe anfangen. Ihr Kind könnte sich also zu dem T-geformten Auto mit der federleichten Ware folgenden Satz merken: „Florian fährt federleichte Fische.”

Als Alternative könnte Ihr Kind das Wort in „T” und „autogramm” zerlegen. Dann würde der Sänger STefan dir ein Autogramm geben: „Sänger STefan schreibt sehr schön.”

(nach sofatutor)

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