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Schule

Lernmethoden in der Vorstellung – Teil 1: die Loci-Methode

Jeder muss in seiner Laufbahn Daten, Fakten und Zahlen herbeten. Mit der Loci-Methode soll es ganz einfach funktionierten. Dazu einfach einen vertrauten Raum vorstellen und Fakten mit Gegenständen im Raum verbinden. Dabei entstehen mentale Bilder. Sie helfen dem Kind (und Ihnen?), sich den Lernstoff leichter einzuprägen. Laut Studien merkt man sich so bis zu 600 Prozent mehr!

 

Mehr Infos zur Methode:

Die Loci-Methode ist eine visuelle Lerntechnik. Sie hört sich kompliziert und aufwendig an, ist aber genial einfach und sehr effektiv, denn sie beruht auf einer besonderen Eigenschaft unseres Gehirns, nämlich dem „räumlichen Erinnerungsvermögen‟.

Wir können uns besser an die roten Schuhe im Regal erinnern, als nur an die Schuhe. Die Loci-Methode macht sich dieses Phänomen zunutze. Die Lerntechnik besteht aus zwei Schritten. Im ersten Schritt stellt sich das Kind einen vertrauten Raum oder auch eine Wegstrecke vor (z. B. den Schulweg). In dem Raum oder auf dem Weg legt es dann eine bestimmte Route fest, d. h. es läuft mental an bestimmten Gegenständen in einer bestimmten Reihenfolge vorbei. Im zweiten Schritt bindet es beim Lernen wichtige Schlüsselwörter, Zahlen oder Fakten fantasievoll in die Route ein. Ihr Kind verbindet also ein Begriff mit einem Gegenstand auf seiner Route und lässt sich ein Bild dazu einfallen.

Durch das „Abwandern” der Route im Kopf kann es sich dann an alle Begriffe erinnern, sogar in der richtigen Reihenfolge. Griechische Intellektuelle haben schon vor 2500 Jahren herausgefunden, dass man sich so Informationen leichter und länger merken kann. Heute verwenden Gedächtnissportler die Loci-Methode, um z. B. hunderte Namen innerhalb weniger Minuten zu lernen. Ausprobieren


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