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Kirsten Boie: Vom Fuchs der ein Reh sein wollte

Nach dem großen Feuer findet Mama Reh am Rande des Waldes ein kleines graues Puscheliges: Blau-Auge, einen jungen Fuchs, der seine Familie verloren hat. Blau-Auge darf bei Mama Reh und ihren Kindern bleiben – und er gibt sich wirklich große Mühe, ein gutes Reh zu sein! Aber er ist leider keins. Als zuerst die kleine Maus verschwindet und kurz darauf das Rehkitz Vielpunkt, glauben alle Waldtiere, dass Blau-Auge dahintersteckt. Ein Fuchs bleibt eben immer ein Fuchs! Doch Blau-Auge zeigt den Tieren, dass er ein echter Freund ist, auf den man sich verlassen kann.

Kirsten Boie, ehemals Lehrerin, erzählt in ihren Geschichten aus dem Alltag, der doch nicht alltäglich ist – jedenfalls nicht im Kinderbuch: Sie traute sich an Themen wie Mütter, die arbeiten, und Väter, die Kinder betreuen (Mit Jakob wurde alles anders), und Mobbing heran (Nicht Chicago, nicht hier). Sie schrieb von durchgetakteter Termin-Kindheit (Mittwochs darf ich spielen) und psychischen Krankheiten (Mit Kindern redet ja keiner).Kinder sind eben unterschiedlich und leben in verschiedenen Umfeldern mit ihren ganz eigenen Wünschen. Nah, lebensecht und klug – für ein Familienlesevergnügen.
 
 

 
 



Vom Fuchs der ein Reh sein wollte


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