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Ich will doch nur spielen! Kinderspiel des Jahres gekürt

Stoneage Junior

Seit dem Jahr 1977 wird das Spiel des Jahres gekürt. Beurteilungskriterien für den Hauptpreis und die Sonderpreise sind Spielidee (Originalität, Spielbarkeit, Spielwert), Regelgestaltung (Aufbau, Übersichtlichkeit, Verständlichkeit), Spielmaterial (Funktionalität, Verarbeitung) und Grafik (Karton, Spielplan, Regel). Auch in diesem Jahr hat die Jury wieder spannende Sachen ausgewählt. In der Kategorie „Kinderspiel des Jahres 2016“ steht der Sieger bereits fest:

Stone Age Junior

Da die Steinzeit für Kids ein faszinierendes Thema ist, ist dieses Spiel auch Sieger in der Kategorie „Kinderspiel des Jahres 2016“ geworden. Stone Age Junior stellt sehr gut dar, wie die Menschen in der Steinzeit ihre Welt erobert und gestaltet haben. Auf den einzelnen Feldern des Spielplans bekommt man verschiedene Rohstoffe, geht in den Tauschhandel oder baut Hütten. Natürlich benötigt man dafür ganz bestimmte Materialien. Wer als Erster drei Hütten errichtet hat, gewinnt. Ein anspruchsvolles „Kennerspiel“ für Kinder, das Planung und ein gutes Gedächtnis erfordert. Wer sich allerdings auf die taktischen Herausforderungen einlässt, wird mit einem super Spielerlebnis belohnt. Das Spiel ist übrigens ab 5 Jahre geeignet.

Stone Age Junior

Leo muss zum Friseur

Dieses Spiel hat es zwar nicht auf Platz 1 geschafft, aber trotzdem in die Nominierung für das Kinderspiel des Jahres 2016. Wenn einem stattlichen Löwen die Mähne über den Kopf wächst, geht er natürlich zum Friseur. Daher macht sich der Löwe Leo um acht Uhr morgens auf den Weg zum Friseursalon. Allerdings muss er sich dabei sehr beeilen, denn Affe Bobo schließt seinen Laden pünktlich um acht Uhr abends. Um Leo in diesen zwölf Stunden zum Salon zu lotsen, müssen die Mitspieler gemeinsam überlegen, welche Handkarten sie ausspielen, um passende Wegeplättchen aufzudecken. Ansonsten verquatscht sich der Löwe mit anderen Tieren und verliert wertvolle Stunden. Ein spannendes Lauf- und Merkspiel, bei dem schlaue Löwenflüsterer stets den Überblick behalten müssen, um gemeinsam zu gewinnen.

Leo muss zum Friseur

Mmm!

Ebenfalls nominiert wurde das Spiel Mmm! Wie heißt es so schön: „Die Katze lässt das Mausen nicht – und die Mäuse lassen das Mopsen nicht.“ Die hungrigen Nager wollen eine Vorratskammer plündern und an dem wachsamen Stubentiger vorbeischmuggeln. Die Spieler sammeln gemeinsam Leckereien und reservieren nach und nach Teile der Nahrungsmittel, um diese später von der Katze unbemerkt abtransportieren zu können. Aber Vorsicht: Nehmen die Mäuse den Mund zu voll, kommt die Katze näher, und die Stücke sind wieder verloren. Um bei diesem kniffligen Katz-und-Maus-Spiel die vorteilhaftesten Züge zu machen, muss das Team stets Chancen und Risiken gegeneinander abwägen.

Mmm!

Burg Schlummerschatz

Eine kleine Empfehlung ist das Spiel „Burg Schlummerschatz“. Hier sollen zwölf Wächter in dunkler Nacht den wertvollen Schatz auf der Burg bewachen. Das Spiel trägt aber nicht umsonst den Beinamen „Schlummerschatz“. Die Wachposten machen nämlich gerne mal ein kleines Nickerchen. Das wissen auch listige Langfinger, die versuchen, den beschützten Teil des Schatzes zu stehlen. Wer am Ende die größte Beute besitzt, gewinnt dieses kleine, feine Merkspiel, bei dem schon die Jüngsten ganz nebenbei Konzentration und erstes Zählen trainieren.

Burg Schlummerschatz

Fortsetzung folgt

Für die älteren Kids – und natürlich auf für Erwachsene – werden das „Spiel des Jahres 2016“ und das „Kennerspiel des Jahres 2016“ am 18. Juli in Berlin gekürt.


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