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Familie und Leben

Kinderprodukte im Test

Passend zu unserem gestrigen, babyfreundlichen Thema, möchten wir heute auf ein langjähriges Problem aufmerksam machen, dass leider immer wieder aufkommt und jeden mit Kindern in der Familie oder im Bekanntenkreis betrifft.

Sehen wir im Laden einen süßen Teddy oder wollen wir unserem Nachwuchs mit neuem Spielzeug eine Freude machen, denken wir eher selten daran, dass diese Produkte für unser Kind schädliche Stoffe enthalten könnten, denn im Laden sieht das Spielzeug unbedenklich aus. Nach einer Studie des letzten Jahres schlägt Stiftung Warentest jetzt jedoch Alarm! 79 von 278 unterschiedlichen, getesteten Spielzeugen vielen durch. Viel zu viele, vor Allem, wenn man bedenkt, dass es sich hier um Kinderprodukte handelt.
 

Doch nicht das Beste für unsere Kinder

Eigentlich sollte gerade Spielzeug für Babys das sicherste sein. Doch leider fällt im Schnitt jedes vierte als “mangelhaft” durch, dies erklärt Stiftung Warentest dadurch, dass die betroffenen Anbieter offenbar die Qualitätskontrollen vernachlässigt hätten.

Ob Buntstifte, Spielzeug oder Kinderwagen, bei einem knappen Fünftel wurden giftige Stoffe wie Bor, Naphthalin oder Formaldehyd gefunden. Diese seien schon für Erwachsene bedenklich und führten zu Hautreizungen. So wurden unter Anderem im Griff eines Kinderwagens und in diversen Bezügen von Kindersitzen viel zu hohe Mengen eines Flammschutzmittels gefunden und auch Wagenketten für Babys enthielten Verbindungen, die sich im Körper zu Krebserregenden Stoffen umwandeln würden, so das Ergebnis der Tester.

Doch nicht nur Schadstoffe, auch Konstruktionsfehler führten zu den schlechten Ergebnissen. So z. B. bei Kinderhochstühlen, aus denen Kinder nicht nur rausrutschen, sondern auch anschließend mit dem Kopf hängen bleiben könnten oder Fahrradsitze, deren Gurte deutlich zu locker säßen und von Kleinkindern schon einfach geöffnet werden könnten.

Verantwortlich für die schlechten Testergebnisse sei unter Anderem der Umstand, dass auch von Kindern extrem in Anspruch genommenes Spielzeug nicht unter die EU-Spielzeugrichtlinie fiele. Und auch, wenn schon unsere ganz Kleinen Produkten wie Kindersitzen, Tintenpatronen und Buntstiften fröhlich ankosten und alles in den Mund stecken.
 

Die top 6 der am schlechtesten abgeschnittenen Produkte:

  • 01von 20 Kinderhochstühlen vielen mehr als die Hälfte durch
  • 0211 von 15 getesteten Laufrädern erfüllen die geforderten Standards nicht
  • 034 von 12 Kinderwagen warne mangelhaft
  • 04in jedem Schreibutensil für die Schule wurden Schadstoffe gefunden
  • 053 untersuchte Smarte Spielzeuge vielen wegen Abhörfunktionen durch
  • 06alle 5 getesteten Spielslimes setzten zu viel Borsäure frei

 
 
Wir können euch an dieser Stelle nur dazu anhalten, euch die Produkte genau anzusehen, bevor ihr sie kauft und darauf zu achten, dass euer Nachwuchs so wenige Produkte dieser Aufzählung wie möglich in den Mund nimmt.


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