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Kinder weg, wenn Eltern nicht klug genug sind und beschränkte geistige Fähigkeiten haben?

Tatsächlich, einem Elternpaar wurden vom Sozialamt beide Söhne weggenommen, weil der IQ von Mutter und Vater zu niedrig ist. Aktuell kämpfen im kleinen Städtchen Redmond in Oregon Amy Fabbrini, 31, und ihre Lebenspartner Eric Ziegler, 38, seit fast vier Jahren um ihre beiden Söhne. Denn: das Sozialamt der Stadt hatte beide Kinder kurz nach ihrer Geburt aus der Familie genommen, wobei der niedrige Intelligenzquotient der Eltern als Begründung angegeben wurde.

Die Mutter verfügt über einen IQ von 72, der Vater sogar nur über 66 Punkte, was einer leichten geistigen Behinderung entspricht. Normal sind 90 bis 110.

Alles begann durch einen anonymen Anruf und den darauf folgenden Befragungen. Dem Sozialamt erzählte Amy Fabbrini nach der Geburt von Christopher, sie habe gar nicht gewusst, dass sie schwanger sei – bis die Wehen einsetzten. Fabbrini, heißt es, hielt die Wehen für Nierenschmerzen. Sie hat sich auch nicht untersuchen lassen während der Schwangerschaft. Das Kind kam im damaligen Haus ihres Freundes Zieglers zur Welt. Später, im Krankenhaus, stellten die Ärzte fest, dass alle gesund sind. Christopher wog über 3300 Gramm. Fabbrini hatte zu diesem Zeitpunkt bereits Zwillinge, die jetzt beim Vater leben. Das Sorgerecht hat die Mutter ebenfalls verloren. Und auch der zweite Sohn, der 2017 zur Welt kam, wurde sofort vom Sozialamt weggenommen – obwohl beide Elternteile im Haus des Vaters mütterlicherseits leben und beide einen Job haben. Während der zweiten Schwangerschaft hat das Paar versucht zu beweisen, dass sie gute Eltern sein können. „Wir haben alles getan, was das Sozialamt von uns verlangt hat„, zitieren US-Medien die Mutter. Sie hätte mit ihrem Freund eine Fortbildung für Kindererziehung, gesunde Ernährung und auch einen Erste-Hilfe-Kurs gemacht. Das Kinderzimmer sei eingerichtet gewesen. Dem Intelligenztest hätten sich beide freiwillig unterzogen – doch das Sozialamt blieb hart.

Nun haben die Eltern den Fall öffentlich gemacht und die Diskussion entfacht > Wann ist man klug genug, um Kinder zu haben? „Die Fähigkeit, seine Kinder zu erziehen, hängt nicht vom IQ der Eltern ab„, sagt auch Susan Yuan von der Universität von Vermont. „Das ist ein Mythos. Auch intelligente Paare mit einem IQ von über 150 können sehr schlechte Eltern sein.“ Solange die Werte über 50 liegen, gebe es keine Probleme, behauptet sie.

Nun beschäftigen sich die Gerichte mit dem Fall und jeder muss für sich selbst angesichts der Story eine Entscheidung treffen, wann man Eltern sein darf…

Quelle: www.dailymail.co.uk

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