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Familie und Leben

Kinder als empathische, glückliche Menschen

Wer wünsch sich das nicht?

Kinder, die sich sozial verhalten, mitfühlend sind und füreinander da sind, werden später glücklichere Menschen sein. Denn tief ins uns sind wir immer Teil einer Gemeinschaft. Es braucht die gegenseitige Unterstützung und die gemeinsamen Aktivitäten.
In Harvard hat man nun im Projekt „Making Caring Common“ fünf Empfehlungen für Eltern formuliert, um die kindliche Entwicklung dahingehend zu unterstützen.
 

  • 01Lasst Euch intensiv auf die Kinder ein und verbringt Zeit miteinander
     
    ..ohne Handy, ohne Ablenkung – nur miteinander sein und am Speil des Kindes teilhaben und seinen Erzählungen lauschen. So wird für die Kinder besonders deutlich, dass man sie liebt. „Wenn sich unsere Kinder geliebt fühlen, dann fühlen sie sich mit uns verbunden. Und diese Verbundenheit macht sie offener für unsere Werte und die Dinge, die wir ihnen beibringen.“
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  • 02Wichtige, ernste, tief schürfende Gespräche
     
    Probleme muss man ansprechen. Gefühle dürfen und sollen ebenfalls besprochen werden, denn nur so erfahren wir von dem anderen Familienmitglied was er fühlt und denkt. D.h. auch, man setzt sich hin oder fragt die Kinder in einer ruhigen Minute etwas zu ihrem Tag. Wichtig ist, dass sie erfahren, es interessiert die Eltern. Solche Fragen können sein:

    Hast Du Dich heute über etwas besonders gefreut?
    Hast Dich etwas heute geärgert?
    Was gab es zum Mittag?
    Ist heute etwas Lustiges passiert?
    Gab es etwas Neues, dass Du gelernt hast?
    Was für Spiele habt Ihr gespielt?

    Die Frage „Wie war der Tag?“ ist viel zu unspezifisch und überfordert Kinder oft, denn sie haben keine konkrete Antwort parat. Mit einfacheren Fragen kommt man besser ins Gespräch.

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  • 03Eltern als soziale Vorbilder
     
    …so ist es immer wichtig, wie mit Bekannten und Freunden umgegangen wird, denn die Kinder schauen es sich ab.
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  • 04Fehler eingestehen
     
    Als Vorbild zeigt man den Kindern auch, wie man mit Fehlern umgeht. Denn es geht vor allem um Ehrlichkeit und Respekt. Denn wenn man eingesteht, einen Fehler gemacht zu haben und sich beispielsweise entschuldigt, zeigt das Größe und Einsicht. Davon profitiert auch der Nachwuchs.
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  • 05Empathie und Hilfe brauchen manchmal etwas Übung
     
    Das ist nicht anders als in der Schule. Darf man sich ausprobieren und etwas tun, festigt sich die Handlung und Herangehensweise. Kinder müssen also auch Verantwortung übenehmen und man muss ihnen die Chance zum helfen geben z.Bsp. im Haushalt. Hilfreich sind auch Familienkonferenzen: „Dabei üben Kinder, Familienprobleme zu lösen wie Streit zwischen Geschwistern, den Stress morgens beim Fertigmachen oder zu unruhige Mahlzeiten.“
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    Mehr Infos gewünscht? mcc.gse.harvard.edu


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