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Mit den Kids in der Sonne – Sonne ja, aber…..

Mit den Kids in der Sonne - Sonne ja, aber…..

Ja, es ist jedes Jahr ein Thema. Dennoch möchten wir zeigen, wie ihr Risiken erkennen könnt, mit dem Ziel, Hautschäden durch einen unvorsichtigen Umgang mit der Sonne zu vermeiden und somit zur Hautgesundheit beitragen.

Starke Zunahme der Hautkrebserkrankungen

Seit zehn Jahren stieg die Zahl der Hautkrebserkrankungen jährlich um sieben Prozent. Derzeit erkranken in der Bundesrepublik jährlich über 100.000 Menschen an Hautkrebs, in Australien erkrankt bereits jeder hundertste in der hellhäutigen Bevölkerung. Besonders bei Kindern ist die Haut dauerhaft gefährdet, durch die steigende UV-Belastung geschädigt zu werden.

Positive und negative Auswirkungen von Sonnenlicht

Als besonders positiv wird die anregende Wirkung der Sonne auf den Kreislauf empfunden. Bei Sonnenschein geht es uns einfach besser. So werden die negativen Eigenschaften leicht versteckt. Sonnenschutz ist heute wichtiger als je zuvor. Sonnenbrand, eine geschwächte Immunabwehr, Lichtdermatosen, Faltenbildung und Augenentzündungen bis hin zum Hautkrebs sind die Folgen der immer stärker werdenden UV-Einstrahlung.

Wie ihr und eure Kids euch vor den schädlichen Einflüssen schützen könnt…

Faktoren wie Einfallswinkel der Sonne, Jahreszeit, Tageszeit und geographische Lage beeinflussen die Strahlenintensität der Sonne. Der wichtigste Schutzmechanismus besteht in der Bräunung. Die erste und auffälligste Abwehrreaktion der Haut auf die Sonnenstrahlen ist der Sonnenbrand. Der natürliche Schutzmechanismus der Haut ist überlastet. Schon eine beobachtete Rötung während des Aufenthalts in der Sonne ist ein Hinweis auf eine Verbrennungsgefahr. Sehr wichtig zu beachten ist, dass Kinderhaut um einiges dünner ist als die Haut von Erwachsenen. Somit ist der Zellschutzmechanismus bei ihnen nur schwach ausgeprägt. Natürlich dürfen eure Kids in der Sonne spielen. Dennoch ist einiges zu beachten:

  • Sonnenbrand kann durch angemessene UVB-Filter in Sonnenschutzmitteln vermieden werden
  • die erlaubte Besonnungszeit auf Sonnenschutzpräparaten sollte eingehalten werden
  • die strahlungsintensive Mittagssonne sollte gemieden werden, denn ein Großteil der Strahlung fällt auf die Zeit zwischen 11.00 Uhr und 15.00 Uhr
  • Sonnenschutzmittel 20 Minuten vor dem Sonnenbad auftragen
  • Kinder nicht der prallen Sonne aus
  • Kinder unter zwei Jahren gehören gar nicht in die Sonne
  • Sonnenschutzmittel sollte einen hohen Schutzfaktor, sand-und wasserfest, kinderärztlich getestet und hypoallergen sein
  • Sonnenmilch ohne Duftstoffe mit einem LSF von 25 oder 35 und einem UVA-Faktor von 10 sind ausreichend für Kids ab drei Jahren
  • Kinder unter drei Jahren benötigen einen LSF von 60 und einem UVA-Faktor von 16
  • auch durch bedeckten Himmel dringen 50 bis 80 Prozent der UV-Strahlung durch
  • langärmelige Kleidung, eine Kopfbedeckung möglichst mit Nackenschutz und geschlossene Schuhe schützen die Kids vor der Sonne
  • Kinder sollten nach dem Baden gleich abgetrocknet werden, da Wassertropfen wie ein Brennglas wirken
  • erneutes Eincremen nach dem Baden ist wirksam, denn auch wasserfeste Sonnencreme verliert einen Teil ihrer Wirksamkeit im Wasser

Und was, wenn es zu spät ist?

  • starker Sonnenbrand gehört in ärztliche Betreuung
  • leichte Hautrötungen können mit hautberuhigenden Apres-Mitteln gelindert werden
  • Umschläge mit kaltem Wasser schaffen bei mäßigen Sonnenbrand eine Linderung
  • für alle akuten Hautschäden gilt: Sonne vermeiden

 

Das Bundesamt für Strahlenschutz informiert über den UV-Index und die aktuellen Schutzempfehlungen unter: www.bfs.de

Mit den Kids in der Sonne – Sonne ja, aber…..


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