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Justizminister Maas plant eine Auskunftspflicht zum Sexualpartner für Mütter

Das heißt konkret, Frauen sollen per Gesetz verpflichtet werden, Vätern von sogenannten Kuckuckskindern zum Sexualpartner und Vater Auskunft zu geben. Ein Gesetzesentwurf dazu soll kurzfristig im Bundeskabinett beschlossen werden.

In der Umsetzung bedeutet dies, die Mutter muss dem Mann, der möglicherweise jahrelang für ein Kuckuckskind zu unrecht Unterhalt bezahlt hat, sagen, mit wem sexueller Verkehr bestand. Steht dann fest, dass das Kind von einem Liebhaber der Frau stammt, soll der Scheinvater für einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren die Erstattung von Unterhaltskosten vom leiblichen Vater des Kindes zurück verlangen können.

Dabei ist die Zahl dieser Kinder schwer zu schätzen. Laut einer Studie des Professors Mark Bellis von der John Moores University im englischen Liverpool mit dem Titel „A testing time for fathers“, kommt dieser auf einen Schnitt von 3,7%.

Zu beachten ist jedoch, dass verschiedenste Studien aus der ganzen Welt über den Zeitraum von 1950 bis 2004 ausgewertet wurden. Dabei reichte die Spanne von 0,4 Prozent bei jüdischen Priesterkindern bis zu fast 30 Prozent bei englischen Bergarbeiterkindern.

Wenn sich die Männer von vornherein über ihre Vaterschaft unsicher waren, bestätigte sich ihr Verdacht oft (in 31 Studien untersucht): zu etwa 15 Prozent in Russland, fast 17 Prozent in Deutschland und über 50 Prozent in Schweden und den USA. Diese Studien bezogen sich aber nur nur auf die aufgedeckten Fälle und nicht auf die Dunkelziffer…


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