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Familie und Leben

Ist wirklich alles zu schwer?

Da geht man heutzutage auf die Barrikaden, schreibt Protestbriefe, aber die Frage bleibt:

Sind die Tests wirklich zu schwer?

Früher war das Abi doch auch kein Klacks und so einfach war es vor 10,20 oder 30 Jahren auch nicht. Protestiert hat man dennoch nicht. Was sagt denn OECD-Bildungsdirektor Andreas Schleicher? Er hält die Mathematik-Prüfungen im deutschen Abitur für zeitgemäßer als früher, übt aber zugleich Kritik am deutschen Mathe-Unterricht.

„Die deutschen Schüler haben nicht leichtere Abituraufgaben, sondern besseren Unterricht verdient“, so Schleicher, der zugleich Chef der Bildungsvergleichsstudie Pisa ist, den Zeitun-gen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Freitag. „Die Richtung, in die sich die deutsche Abiturprüfung in Mathe entwickelt hat, ist eindeutig richtig“, sagte er. In der Vergangenheit sei es vergleichsweise leicht gewesen, die Mathe-Prüfung zu bestehen, wenn man seine Formeln auswendig gelernt habe. „Jetzt erwarten wir von den Schülern etwas Anspruchsvolleres: Es geht darum, wie ein Mathematiker zu denken, komplexe mathematische Zusammenhänge zu analysieren.“
 

Aber:

die Kids und Teens müssen auch darauf vorbereitet sein.

„Mathematik darf kein totes Fach sein, in dem einfach nur ein Lehrer an der Tafel steht“, sagte der Bildungsdirektor der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)…. „In Deutschland trainieren die Schüler oft Rechenprozeduren. In einer japanischen Klasse stellt der Lehrer ein Problem in den Raum – und alle entwickeln gemeinsam eine Her-angehensweise für die Lösung.“

D. h. diese Tendenz, etwas auswendig zu lernen, wird zukünftig nicht mehr ausreichen. Demzufolge muss aber der Unterricht angepasst werden und der Prozess einer Problemlösung geübt werden.


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