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Familie und Leben

Gerechtes Netz – eine Initiative für mehr digitale Transparenz und zum Schutz der Kinder

Kinder verstehen oft nicht, welche sensiblen Daten sie mit ihren Postings und Beiträgen freigeben. Das braucht besonderen Schutz, zumal sie etwa 214 Minuten täglich im Internet verbringen. Anbieter sollten sie schützen, denn im Netz gibt es jede Menge entwicklungsgefährdende Inhalte, die man nicht einfach so sehen sollte. Der Schutz des Kindes vor einer Störung seiner Entwicklung ist die zentrale Leitidee des Grundrechtsartikels 6 Abs. 2 GG. Danach obliegen Pflege und Erziehung der Kinder zum einen den Eltern, zum anderen wacht die staatliche Gemeinschaft darüber, dass dieses auch geschieht.
 

Aber:

Suchmaschinen und Soziale Medien unterscheiden beim Sammeln von Daten und Präsentieren von Inhalten nicht zwischen Erwachsenen und Kindern. Das macht die Überwachung so schwer und bereitet vielen Eltern große Sorgen.

Dabei dürfen persönliche Daten von Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren in Deutschland nur mit Einwilligung der Eltern gespeichert, verwendet und weitergegeben werden. Dienstanbieter sehen allerdings in der Regel bisher keine effektiven Alters- oder andere Kontrollen vor.
Die Initiative „Gerechtes Netz“ möchte unter anderem hier ansetzen und Internetgiganten wie Google mehr in die Pflicht nehmen. D.h. es ist nicht ok, dass Gesetzeslücken ausgenutzt werden, dass Kinder hier genutzt werden, um Profit zu machen, dass gezielt Presse- und Meinungsfreiheit beschränkt wird.
 
Mehr Infos: gerechtes-netz.eu

 

Werbespot der Initiative


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