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Spezialthema

Das Geheimnis der guten Gefühle

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Verändere dich, und es verändert die (deine) Welt.
Volksweisheit

Niemand kann ununterbrochen glücklich und zufrieden sein, denn Freud und Leid, Lachen und Weinen gehören zu unserem Dasein. Doch wir können lernen, eine positive Grundeinstellung zu entwickeln und damit den Verlauf unseres Lebens nachhaltig beeinflussen. Während Angst und Unsicherheit Stress erzeugen und niederdrücken, erhöhen gute Gefühle die Widerstandskraft. Sie erweitern den Horizont, machen kreativer und sind die Grundlage für ein glücklicheres Leben. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass es in unserer Macht steht, deshalb wollen wir nachfolgend einen Blick werfen.

Was können wir tun? Was gibt es für ein Geheimnis?

Zuerst einmal die 10 wichtigsten positiven Gefühle

  • Freude
Wir sind in guter Gesellschaft oder erleben positive Überraschungen, uns umgibt ein vertrautes, sicheres Umfeld. Unser Gang ist beschwingt, wir lächeln innerlich, möchten alles um uns herum aufnehmen. Alles läuft mühelos.
  • Dankbarkeit
Wir sind dankbar für unseren Körper, für unser Umfeld oder darüber, dass jemand etwas für uns getan hat. Wir verspüren den Wunsch, anderen ebenfalls etwas Gutes zu tun. Wir genießen ein gutes Essen oder die Ruhe nach anstrengender Arbeit.
  • Heiterkeit
Wir genießen den Augenblick und seufzen, weil wir uns wohl und behaglich fühlen. Wir wollen uns zurücklehnen und ganz in der Gegenwart sein.
  • Interesse
Wir sind von etwas Neuem gefesselt, wollen es erforschen und kennenlernen. Wir erweitern unsere Möglichkeiten und Fähigkeiten und erfreuen uns daran.
  • Hoffnung
Wir sind der Überzeugung, dass die Dinge sich ändern können. Hoffnung verhindert, dass wir zusammenbrechen, und motiviert uns, einen Plan für eine bessere Zukunft zu entwerfen.
  • Stolz
Wir sind stolz auf eine Leistung, die auf unser Konto geht oder darauf, dass wir einen Beitrag geleistet haben, den die Gesellschaft für wertvoll hält, ob Hilfe, Freundlichkeit, Anleitung. Stolz weckt den Traum von größeren Leistungen auf ähnlichen Gebieten.
  • Vergnügen
Wir müssen über etwas Unerwartetes lachen. Wir verspüren den unbezähmbaren Drang, dieses Gelächter mit anderen zu teilen. Dieser Frohsinn verbindet uns mit unseren Mitmenschen.
  • Inspiration
Wir erkennen menschliche Höchstleistungen als Quell der Inspiration an. Sie geben uns inneren Auftrieb. Wir möchten anderen nacheifern und sehen in ihnen ein Vorbild. Inspiration steht im Gegensatz zu Neid.
  • Ehrfurcht
Wir empfinden uns als Teil von etwas Großem, z.B. der Schöpfung. Angesichts einer Kathedrale, eines Sonnenuntergangs oder anderer Naturschauspiele fühlen wir uns klein und bescheiden. Ehrfrucht zeigt uns die Grenzen des Lebens.
  • Liebe
Liebe ist das häufigste der menschlichen Gefühle, in ihm vereinen sich alle Facetten positiver Empfindungen. Sie beschreibt die Anziehungskraft, die ein anderes Wesen auf uns ausübt, den Wunsch Freude und Zukunft miteinander zu teilen, die Dankbarkeit über die Beziehung und die Inspiration durch das erlebte Anderssein. Liebe verändert die Körperchemie und lässt warme Wellen fühlen. Sie äußert sich oft in nonverbalen Gesten.

(Aus dem Coaching zur Persönlichkeitsentwicklung, www.selbstbewusst-werden.info)

Ob du glaubst, du kannst es, oder ob du glaubst, du kannst es nicht: Du hast recht.
Henry Ford

The Secret – wir sind die Verursacher

sonne_malen Sabine Henriette Schwarz verwies in ihrer Kolumne „Auf der Suche nach den guten Gefühlen“ auf The Secret von Rhonda Byrne, die das Gesetz der Anziehung neu definiert hat. Aber was sagt es genau?

Gedanken und Gefühle jedes einzelnen Menschen ziehen reale Gegebenheiten an bzw. können diese erzeugen, was wiederum Auswirkungen auf jeden Aspekt unseres Seins, wie Gesundheit, zwischenmenschliche Beziehungen, Geld oder Beruf hat. In seiner einfachsten Formulierung lautet das Gesetz deshalb:

Gleiches zieht Gleiches an.

D.h. wann immer man denkt wird das Gesetz der Anziehung ganz präzise und genau wie beispielsweise das Gesetz der Schwerkraft aktiviert. Das Gesetz ist immer in Aktion – es gibt keine Pause. Dabei spielt es keine Rolle ob es sich um gute oder schlechte Gedanken handelt. Alles steht in einer Wechselbeziehung und ist nicht zufällig. Laut The Secret reagiert das Gesetz zuverlässig auf die Gedanken und Gefühle des Menschen, mit der Genauigkeit eines Naturgesetzes. Faszinierend, wenn man bedenkt, dass aufgrund des Gesetzes alle Menschen die Fähigkeit besitzen, jede Schwäche und jedes Leiden in Stärke, Macht, Gesundheit, Seelenruhe und Fülle zu verwandeln. Wichtig dabei, man muss sich seiner Gedanken bewusst sein, die durch die Gefühle verraten werden. Klingt kompliziert? Ja, es scheint nicht ganz einfach zu sein aber in der Tat: wenn man positiv denkt, ist es nicht möglich sich gleichzeitig schlecht zu fühlen.

Nach Byrne teilen die Gefühle einem mit auf welcher Frequenz man gerade sendet:

  • Fühlt man sich schlecht, so zieht man mehr Schlechtes an.
  • Fühlt man sich gut, so zieht man mehr Gutes in sein Leben.

Wie schön, auch sie ist sich sicher: Liebe ist die stärkste positive Emotion die man fühlen kann. Wenn man Liebe verspürt, sendet man auf der höchstmöglichen Frequenz die es geben kann. Deshalb spricht auch das Gesetz der Anziehung bei dem Gefühl der Liebe am stärksten an. Das Ansprechen ist umso stärker, je größer die Liebe ist, die man fühlt und aussendet.

Aber manchmal ist es schwierig, mehr positive Gefühle in den Alltag zu bringen. Es braucht ein wenig Übung und Hilfe. Deshalb hier einige einfache Ideen zur täglichen Umsetzung:

Freundlichkeit

  • jeden mit Namen persönlich ansprechen (sofern man ihn weiß)
  • einfach drei netten Menschen eine ebenso nette Botschaft oder Mitteilung senden

Mut

  • einfach ein paar persönliche Ängste auf einen Zettel schreiben, als Papierflieger falten und weg damit (wer keinen Papierflieger kann, darfs auch mit weitem Wurf in die Tonne befördern)
  • einfach mal einen Tag lang für nix entschuldigen

Optimismus

  • einen lang ersehnten Hotelaufenthalt für 2018 buchen
  • spontan Freunde für ein Glas Wein am Abend einladen

Sinnlichkeit

  • für mindestens zehn Sekunden einfach mal die Hand auf etwas legen und nur fühlen (Haut, Melone, Brot…)
  • einfach den Blick fünf Minuten auf etwas Schönem ruhen lassen

Gelassenheit

  • einfach in jedem Gespräch so lange schweigen (auch kein hmmm), bis der andere aufhört zu reden
  • „watchful waiting“ einfach mal beobachten, auch wenn es schwierig ist und erst dann in Situationen eingreifen, wenn es gar nicht anders geht


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