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Familie und Leben

Frauen und Mütter mit Broken-Heart-Syndrom

Man fühlt sich verletzt, tief gekränkt, missverstanden und erlebt einen so plötzlichen Schreck. Ein so unmittelbares, starkes Gefühl, dass es zu körperlichem Schmerz führen kann. Schnappatmung, Bauchweh, Schwindel, aber eben auch ein plötzlicher Herzschmerz ist möglich.

Tatsächlich können starke Gefühle wie Enttäuschung, Wut oder Trauer das Herz erheblich belasten und zu einer plötzlichen, deutlichen Kraftminderung des Herzmuskels führen. Wissenschaftler gaben diesem Phänomen den Namen: Broken-Heart-Syndrom – also ein „gebrochenes Herz“. Andere Bezeichnungen lauten Tako-Tsubo oder Stress-Kardiomyopathie.

Das „gebrochene Herz“ ist also mehr als nur ein poetischer Ausdruck für seelisches Leid. Es kommt zu einer Verkrampfung der kleinen Blutgefäße und das Herz wird nicht mehr mit genügend Sauerstoff versorgt. Auslöser dieser Verkrampfung sind Stresshormone wie Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol. Sie werden freigesetzt, wenn der Mensch unter starkem Stress steht.
 
Doch nicht beide Geschlechter sind gleich betroffen.

Oft ist das Broken-Heart-Syndrom den Frauen vorbehalten (Männer neigen eher zum Herzinfarkt). Rein spekulativ, nehmen sie sich schlechte Nachrichten und negative Gefühle eher zu Herzen. Wut, Trauer und Enttäuschung gehen tief. Deshalb wie so oft der Aufruf, auf sich zu achten. Kleine Anzeichen wahr zu nehmen und nicht immer weiterlaufen und funktionieren. Es gibt also Situationen, wo der Körper einfach nicht mehr funktionieren will oder kann.


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