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Filmkritik zu Johan und der Federkönig – beyond beyond

Wir bleiben in dieser Woche noch in Skandinavien und schauen uns den wundervollen Animationsfilm Johan und der Federkönig
(2014) an.

Gerade war die Welt noch in Ordnung, doch im nächsten Moment ist alles anders – Die Mutter von Johan wird krank und dann eines Nachts verschwindet sie. Der Federkönig hat sie geholt. Johan ist nicht bereit, das hinzunehmen und er setzt alles daran, diesen geheimnisvollen Federkönig zu finden, damit er seine Mutter wieder bekommt.

Der Beharrlichkeit eines kleinen Kindes hat die Welt bekanntlich meist nicht viel entgegenzusetzen – und so gelangt Johan schließlich auf abenteuerlichen Wegen an Bord eines geheimnisvollen Dampfers in das Land des Federkönigs, wo die geheimnisvolle Mora die Regeln macht und bestimmt, wer hierher kommen darf.

Das sind doch total bescheuerte Regeln!
Mit diesem Aufschrei tritt der kleine Johan im Reich des Federkönigs eine wahre Revolution los.

Der zwielichtige Seebär Bill hilft ihm dabei, denn Johans Vater scheint vor Trauer um die Mutter wie gelähmt. Doch bald muss Johan nicht nur feststellen, dass Bill seine eigene Agenda verfolgt, sondern auch, dass die Sache mit den neuen Regeln nicht so einfach ist.

Regisseur Esben Toft Jacobsen zeigt mit der dänisch-schwedischen Koproduktion, die 2014 auf der Berlinale lief, dass auch ein schweres Thema wie das Leben nach dem Tod auf fantasievolle Weise kindgerecht erzählt werden kann – ein Ansatz, der hierzulande aus erzieherisch motivierter Zurückhaltung im Kinderfilm allzu selten zu finden ist.

Johan und der Federkönig


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