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Kolumnen

Fernsehen für Kids zur Spracherwerbsförderung

Fernsehen für Kids zur Spracherwerbsförderung

Fernsehsendungen für Kinder gibt es viele. Doch nicht alle sind gleich gut für die jungen Zuschauer geeignet. Wichtig ist, dass sie die sprachliche Entwicklung der Kids unterstützen und Inhalte verständlich erklärt werden. Erfahrt mehr…

Anknüpfen an Erfahrungen und Erlebnisse

Die Initiative „Schau hin – Was dein Kind mit Medien macht“ betont, dass Fernsehen für Kinder nicht nur schlecht sein muss. Gut ausgewählte Sendungen – und die richtige Dosis – können die Entwicklung des Kindes nämlich positiv unterstützen.

Kindersendungen sollten generell Neugier und Kreativität wecken und ebenso etwas für die Sprachentwicklung tun: Gute Sendungen bereichern den Wortschatz, die Inhalte werden mit Humor, verständlich und interaktiv erklärt.

Die Sendungen für Kids im Vorschulalter sollten Rätsel, Reime und Lieder enthalten. Diese knüpfen idealerweise an Erfahrungen und Erlebnisse der Kinder an und veranschaulichen beispielsweise mit Experimenten etwas Spannendes.

Wie viel Zeit verbringen Kids vor dem Fernseher?

Vorschulkinder sitzen nach Meinung der Experten möglichst höchstens eine halbe Stunde am Tag vor dem Fernseher. Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren dürfen eine Stunde täglich etwas im Fernsehen anschauen, und für ältere ab zehn Jahren bietet sich eine Wochenzeit an: Dann können Eltern etwa neun Stunden Fernsehen pro Woche erlauben.

Kleiner Tipp von uns: „Die Sendung mit dem Elefanten“

Seit dem 10. September 2007 hat der kleine blaue Elefant aus der „Sendung mit der Maus“ eine eigene Sendung: „Die Sendung mit dem Elefanten“, die sich gezielt an Fernsehanfänger zwischen 3 und 6 Jahren wendet.

Die Bausteine der Sendung wurden im Vorfeld mit den Medienpädagogen des IZI (Internationales Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen) entwickelt und an Kindergruppen getestet. Jeder Baustein der Sendung ist speziell auf die ganz Kleinen zugeschnitten und pädagogisch wertvoll: Wenn kleine Kinder überhaupt schon fernsehen, dann sollte das bestmögliche Programm mit höchster Qualität ausgewählt werden.

Das Programm ist als Gesamtes und in all seinen Teilen auf die besonderen Fähigkeiten und Bedürfnisse von Vorschulkindern abgestimmt.  Rate- und Bewegungsspiele, Zungenbrecher, Basteltipps und Mitsinglieder laden die Kinder ein, während und nach der Sendung aktiv zu werden und mitzumachen. Wie in der „Sendung mit der Maus“ präsentiert auch der Elefant die bewährte Mischung von Lach- und Sachgeschichten.

„Die Sendung mit dem Elefanten“ ist in enger Zusammenarbeit mit Pädagogen und Wissenschaftlern, u.a. des GIFIL (German Institute for Immersive Learning), entstanden. Neueste Erkenntnisse zur Förderung des Spracherwerbs von Vorschulkindern fließen bereits in die Drehbücher mit ein. Dies kommt vor allem Kindern mit Migrationshintergrund zugute, fördert das Sprachvermögen und erweitert den Wortschatz.

Eltern sind wichtigste Instanz

Wenn es darum geht, bereits kleinen Kindern einen kompetenten Umgang mit Medien näherzubringen, haben die Eltern den wichtigsten Einfluss auf die Kids. „Die Sendung mit dem Elefanten“ sucht mit dem Elternticker und den Elternseiten im Netz den Kontakt zu Euch und gibt Anregungen und Tipps, die helfen, Eure Kids zu einem sinnvollen Medienverhalten zu erziehen.

Hier der Link zur Website „Schau hin- Was dein Kind mit den Medien macht“:

Ihr könnte unter anderem erfahren, wie Kids clever im Internet surfen und mobile Geräte benutzen, Infos zum Umgang mit Facebook, Twitter & Co,  wie Kids am besten elektronische  Spiele nutzen und am besten fernsehen.

www.schau-hin.info


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