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Essen für die kleinen Piepmätze

Was sollte man über die Fütterung wissen? Hier die wichtigsten Fragen mit den passenden Antworten, die man auch an seine Kinder weitergeben sollte..

Wann nutzt den Vögeln eine Fütterung am meisten?

Wer sich zum Füttern entschlossen hat, der steht gleich vor dem nächsten Problem: Mit dem ersten Frost, nur bei geschlossener Schneedecke oder doch schon im Herbst – es herrscht große Uneinigkeit darüber, wann mit der Vogelfütterung begonnen werden sollte. Der Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) rät Vogelfreunden, sich nach dem Wetter zu richten und vor allem bei frostigen Temperaturen zu füttern.

Was sollte gefüttert werden?

Für die Ganzjahresfütterung empfiehlt Berthold dreierlei Futter: Ein Körnermischfutter für Körnerfresser wie Stieglitze oder Gimpel; ein Fettfutter, das sind Hafer- oder Getreideflocken, die mit Öl angereichert sind – beliebt bei Amseln und Drosseln; und reines Fett wie zum Beispiel die bekannten Meisenknödel für alle Meisenarten. Der LBV schlägt vor, zusätzlich zum Körnerfutter auch Weichfutter wie Äpfel, Rosinen und Haferflocken für Rotkehlchen und Zaunkönige in Bodennähe auszulegen. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass dieses Futter nicht durchfriert: Äpfel lasse man am besten ganz, die Vögel würden sich dann geeignete Stellen rauspicken.

Wie sollte der Futterplatz aussehen?

Die Futterstelle sollte möglichst frei stehend, jedoch mit drei bis vier Metern Abstand zum nächsten Gebüsch aufgebaut sein. So können Singvögel beobachten, ob sich beispielsweise eine Katze nähert, und bei Gefahr schnell ins Dickicht flüchten. Glasscheiben sollten mit hellen Aufklebern vogelsicher gemacht werden. Außerdem sind mehrere kleine Futterstellen besser als eine große.

Also bitte gern füttern, aber überlegt und in Maßen – so haben alle viel Freude und die kleinen gefiederten Freude überstehen gut die kalte Zeit.

Zuerst veröffentlicht auf Spektrum.de


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