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Familie und Leben

Die Taschengeldtabelle und nützliche Tipps im Überblick

Keiner mag Montage besonders. Man muss wieder früh aufstehen, arbeiten oder zur Schule gehen. Doch zumindest allen Schulkindern kann man den Anfang der Woche etwas versüßen! Nämlich mit ihrer nächsten Taschengeld-Auszahlung!

Warum Taschengeld für eure Kleinen wichtig ist und wie viel in welchem Alten empfohlen wird, dass erfahrt hier.
 

Wozu überhaupt Taschengeld?

Die einen verschleudern ihre Mäuse bereits am ersten Tag, die anderen sparen, bis sie sich einen kleinen Wunsch erfüllen können. Der jeweilige Umgang mit den erhaltenen Moneten variiert von Kind zu Kind und egal, wie verantwortungsvoll manche schon mit ihrem Taschengeld umzugehen scheinen, auch alle kleinen Wucherer verdienen und brauchen das wöchentlich erhaltene Geld, um zu lernen, es sich richtig einzuteilen. Dabei sollte es nicht zu großzügig, aber auch nicht zu knapp gegeben werden, dann stellt es eine wichtige Lektion dar, die euren Kindern den späteren Umgang mit ihren Finanzen erleichtert.
 

Aber wie viel ist angemessen?

Die aktuelle Taschengeldtabelle gibt Aufschluss. Sie bietet einen Überblick über die Empfehlungen der Jugendämter, welche Summe Kinder im Grundschulalter oder als Teenager erhalten sollten.

Schon im Alter von vier bis fünf Jahren entwickeln Kinder ein erstes Gefühl für Mengen und Zahlen, weshalb die Taschengeldauszahlung hier gerne mit 50 Cent bis zu einem Euro gestartet werden kann.

Eine wöchentliche Auszahlung wird bis zu einem Alter von mindestens neun Jahren empfohlen, da es Kindern vorher noch sehr schwer fällt, über einen längeren Zeitraum zu planen und es ihnen einfach an dem nötigen Gefühl für eine sinnvolle Einteilung ihres Geldes fehlt. Mit dem Grundschulabschluss darf dann aber gerne ein längerer Zeitraum für die Taschengeldverwaltung eingeführt werden, so dass die Mäuse bis zum Kinobesuch in der nächsten Woche noch gespart werden müssen. Auch das Anlegen eines Schülerkontos, auf das ihr für euren Nachwuchs überweist, bringt eure Kinder voran. So lernen sie z. B. wie es ist Kunde einer Bank zu sein und außerdem ist es für Jugendliche oft viel cooler mit ihrer Karte zu bezahlen, als mit den Scheinen, die sie vorher bar auf die Hand bekommen haben.
 

Die Taschengeldtabelle

Die möchten wir euch natürlich nicht vorenthalten:
 

Alter des Kindes

Taschengeld

 

Unter 6 Jahre

0,50 – 1 Euro pro Woche

 

6 Jahre

1 – 1,50 Euro pro Woche

 

7 Jahre

1,50 – 2 Euro pro Woche

 

8 Jahre

2 – 2,50 Euro pro Woche

 

9 Jahre

2,50 – 3 Euro pro Woche

 

10 Jahre

15,50 – 18 Euro pro Monat

 

11 Jahre

18,00 – 20,50 Euro pro Monat

 

12 Jahre

20,50 – 23,00 Euro pro Monat

 

13 Jahre

22,50 – 25 Euro pro Monat

 

14 Jahre

25,50 – 30,50 Euro pro Monat

 

15 Jahre

30,50 – 38,00 Euro pro Monat

 

16 Jahre

38,00 – 45,50 Euro pro Monat

 

17 Jahre

45,50 – 61 Euro pro Monat

 

18+ Jahre

61 – 76 Euro pro Monat

 

Ein geregeltes Taschengeld vom Vorschulalter an, hilft euren kleinen:

  • den Wert des Geldes einschätzen und kennen zu lernen

  • ihre ersten finanziellen Entscheidungen selbst zu treffen

  • eine Überblick über eigene Kaufentscheidungen behalten

  • das eigene mit dem Kaufverhalten anderer vergleichen

 

Tipps für Eltern zur Auszahlung:

  • 01Legt einen regelmäßigen Termin fest, an dem euer Kind dann pünktlich sein Geld bekommt.
  • 02Knüpft die Auszahlung nicht an gutes oder schlechtes Benehmen eures Sprosses. (dafür könnt ihr ihn z. B. aber auch für Dinge aufkommen lassen, wenn er etwas kaputt gemacht hat)
  • 03Pünktliche Bezahlung ist wichtig, denn muss euer Kind betteln, bringt es schnell ein unangenehmes Abhängigkeitsgefühl mit Geld in Verbindung.
  • 04Bringt eurem Nachwuchs bei mit euch abzusprechen, was gekauft werden darf und was nicht, aber schränkt ihn auch nicht zu sehr ein.
  • 05Versucht die Waage zu halten bei der Bestimmung der Taschengeldhöhe.
  • 06Ist das Geld schon am Anfang der Woche weg, gibt es kein neues, sonst lernt euer Kind das richtige Einteilen nicht. Helft ihm stattdesse herauszufinden woran es lag und es später anders zu machen.


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