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Die Grundregeln von Frau Montessori

 

Maria Montessori – noch heute hallt der Name nach, denn die Erzieherin wollte keine Anweisungen und kleine Erwachsene, sie wollte, dass die Kinder als Kinder gesehen werden und ihre Welt erforschen und erfahren dürfen. Kein Zwang von außen, stattdessen Neugierde und Wissensdurst von innen, natürlich mit Hilfe…

Als Eltern ist man wichtig. Also kein: „das wird der Kindergarten oder die Schule schon machen“-Ansatz. Man fördert und lenkt, auch wenn man vielleicht von nicht-Montessori-Eltern belächelt wird. Dennoch: die 19 Gebot der Montessori-Methode sind einen Blick und eine Überlegung wert…

  • Kinder lernen aus dem was sie umgibt – Menschen, Gegenstände, Bücher, Bilder, alles kann inspirieren und hat einen Einfluss auf sie

  • Wenn du ein Kind zu oft kritisierst lernt es, andere zu verurteilen

  • Wenn du einem Kind viele Komplimente machst lernt es, das was andere tun anzuerkennen

  • Wenn du dich einem Kind gegenüber abweisend verhältst, wird es auch sehr streitlustig sein

  • Wenn du ordentlich und korrekt mit dem Kind umgehst, wird auch das Kind sich im Leben ordentlich und korrekt benehmen

  • Wenn du ein Kind zu oft auslachst, wird es schüchtern und unsicher

  • Wenn sich dein Kind bei dir sicher fühlt, lernt es anderen zu vertrauen

  • Wenn du ein Kind zu oft verachtest, wird es mit Schuldgefühlen aufwachsen

  • Wenn du ein Kind dazu ermutigst seine Gedanken zu äußern und das was es sagst ernst nimmst, wird es sein Selbstbewusstsein erhöhen

  • Wenn du dich dem Kind entgegenkommend zeigst, wird er lernen geduldig zu sein

  • Wenn du dein Kind in dem unterstützt was es denkt, wird es selbstsicher

  • Wenn ein Kind in einer angenehmen Atmosphäre aufwächst, in der es sich nützlich und fähig fühlt, lernt es die Liebe zu erwidern

  • Sprich niemals schlecht über dein Kind, weder in seiner Anwesenheit noch in seiner Abwesenheit

  • Wenn du dich darauf konzentrierst nur gutes in Gegenwart eines Kindes zu tun, wird das Böse keinen Platz finden

  • Höre immer dem zu, was dir ein Kind sagen will wenn es zu dir kommt. Ob es eine Frage, eine Antwort oder ein Wunsch ist

  • Bring dem Kind Respekt entgegen, auch wenn es einen Fehler macht: So ist es warscheinlicher dass es die Lektion lernt

  • Hilf deinem Kind wenn es nach Hilfe fragt und lass es alleine machen wenn deine Hilfe nicht gebraucht wird

  • Erkläre dem Kind frühzeitig, wie die Dinge um es herum funktionieren. So hat es ein Gefühl der Kontrolle über seine Welt

  • Zeig deinem Kind immer den besten Weg. Zeig ihm dass es immer sein Bestes geben soll

 

Und auch wenn man keinen der begehrten Schul- oder Kindergartenplätze bekommt, so ist man frei, sein zu Hause und den Umgang mit dem Kind zu gestalten. Im Kleinen ist die Idee ganz sicher in vielen Kinderzimmern daheim, denn Montessori propagierte eine Umgebung, die auf die Kinder zugeschnitten ist – d.h. kleine Stühle und Tische passend zur Körpergröße, alle Materialien und dementsprechend Möbel und Spielzeug dürfen und können von dem Kind getragen werden, um sich einen passenden, individuellen Spielraum zu schaffen. Auch die von Montessori gewünschte „äußere Ordnung“ entspricht dem Wunsch vieler Eltern. Demnach sind alle Materialien für die Kinder selbst verfügbar, sind übersichtlich angeordnet und werden aufgeräumt aufbewahrt. Diese Ordnung dient dem Kind als Orientierung und soll auch nach innen beruhigen, sprich: das Kind sieht alles, was zur Verfügung steht und kann auswählen. Und auch bei mehreren Geschwistern sollte das Spielzeug nur einfach vorhanden sein, damit man sorgsam damit umgeht, die Idee: man stimmt sich ab und schätzt die Dinge, die man hat…. Wenn verstanden wurde, wie das Spielzeug, das Instrument, der Gegenstand funktioniert, sind keine elterlichen Erklärungen mehr notwendig und das Kind kann sich allein damit beschäftigen.

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