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Die Diddl-Maus feierte ihren 25.: mit Kitsch „vollgemüllt“

Die Diddl-Maus feierte ihren 25.: mit Kitsch „vollgemüllt“

Wer kennt sie nicht? Sie ist auf Schreibblöcken, Ordnern, Tassen sowie auf den begehrten Diddl-Blättern abgebildet, natürlich auch als liebgewonnenes Plüschtier mit Klumpfüßen und Riesenohren bekannt: Das ist sie, die knuddelige Diddl-Maus. Am 24.08.2015 feierte sie ihren 25. Geburtstag.

Millionenfach verbreitetes Produkt

Die süße Maus, die immer noch zahlreiche Fans hat, wurde vor 25 Jahren von Thomas Goletz erfunden. Der damals 23-jährige fertigte seine erste Diddl-Zeichnung am 24. August 1990 an. Vor allem war sie in den neunziger Jahren nicht nur bei den Kids beliebt, sondern hat auch Erwachsenenherzen höher schlagen lassen. Dem gegenüber stehen aber auch verhemente Gegner. So beispielsweise die Hamburger Designerin Claudia Fischer-Appelt. Millionenfach verbreitete Knubbelhäschen, Bärchen und süße Mäuschen gehen ihr einfach auf den Nerv.

Ein bisschen Kitsch ist ja okay

„Ich finden schon, dass es eine Aufgabe ist, Kinder auch ästhetisch zu erziehen“, so Appelt-Fischer. „Warum muss man mit dem Kitsch schon bei den Kindern anfangen?“, fragt sich die Dame. Vor allem werde die Zielgruppe Mütter „mit dem Kitsch vollgemüllt“. Ein bisschen davon sei ja okay, so Fischer-Appelt. Es muss ja keine Hardcore-Ästhetik vorherrschen aber sollte auch nicht „das ganz Schlimme“ genommen werden, wie Schulranzen im knallpinken Hello Kitty –Design. Bei den eigenen Kindern wurden manche Sachen schon verboten: „Diddl-Maus wäre undenkbar gewesen, die hätte ich weggeschmissen.“

Keineswegs weg vom Fenster

In 26 Ländern wurden über 1.000 verschiedene Artikel von Diddl mit Freunden aus dem „Käsekuchenland“ verkauft. Zukünftig soll die Diddl-Maus eine moderne Linie bekommen, dh in digitalen Medien mit Apps, Animation und erstem offiziellen Facebook-Auftritt überraschen. Erst kürzlich teilte die „Kiddinx Media GmbH“ in einer Pressemitteilung mit, dass sie die Lizenz, neben Bibi Blocksberg und Benjamin Blümchen für die Maus erworben hätten. Diese umfasse alle Länder der europäischen Union sowie Osteuropa. Ziel ist es, an den Erfolg der vergangenen Jahre anzuknüpfen.


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