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Das Überleben von Freundschaften – gut gemeinte Ratschläge vom Experten

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Zu wenig Zeit für Freunde – das ist nicht nur eine Feststellung, die Sabine Henriette Schwarz in unserer Kolumne getroffen, hat. Es ist ein Fakt, den man nach Psychologin und Buchautorin Felicitas Heyne begegnen kann. Hier ihre Tipps, damit Freundschaften auch die Kleinkindphase möglichst überdauern…

  • Den Kontakt zu kinderlosen Freunden bewusst weiter pflegen, indem Sie sich wenigstens regelmäßig telefonisch Kontakt halten.
  • Sich wenigstens einmal im Monat einen Babysitter für einen kinderfreien Abend nur unter Erwachsenen gönnen.
  • Den Kontakt zu anderen Eltern suchen und pflegen. Oft sind solche Beziehungen vor allem Zweck- und Schicksalsgemeinschaften, die durch gemeinsame Interessen, Sorgen und Aktivitäten zusammengeschweißt werden. Manche überdauern tatsächlich auch das Erwachsenwerden der Kinder und reifen dann zu “echten” Freundschaften heran.
  • Zeit für sich einplanen und auch vom Partner verlangen. Jedes Elternteil braucht Stunden, in denen er nicht für die Kinder und den Job verantwortlich ist. Gerade Frauen sollten darauf achten, wirklich einen Abend in der Woche „frei“ zu haben.
  • Die freie Zeit dazu nutzen, um Kontakte und Aktivitäten zu pflegen, die mit Kind auf dem Arm nicht möglich sind. Das reicht meist schon, um Ihnen das Gefühl zu geben, nicht ausschließlich Mama oder Papa zu sein.
  • Auszeiten ohne Kind von Anfang an planen. Wer damit wartet, bis das Kind abgestillt ist oder sonst ein “magischer” Zeitpunkt erreicht ist, setzt diesen Plan sonst nicht um.
  • In Gesprächen das Kind nicht zum Zentrum des Universums machen. Männer tappen in diese Falle kaum je hinein, aber für Frauen ist hier die Versuchung groß. Wenn es immer nur um den Nachwuchs geht, sind nicht nur kinderlose Freundinnen genervt, sondern auch andere Mütter. Ein Vorschlag, wäre: Ein Abend im Monat ist Mädelsabend, und zwar so wie früher. Mit Klatsch und Tratsch, DVD und Popcorn, Cocktails und allem Drum und Dran. Wer im Laufe des Abends anfängt, von seinen Kindern zu erzählen, zahlt fünf Euro Strafe in eine Kasse (von der alle irgendwann gemeinsam essen gehen).

Einfach mal ausprobieren!

felicitas_heyne Felicitas Heyne ist Dipl. Psychologin, Mitglied des Bundesverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) und Autorin. Mehr Info auch unter: www.heyne.com

 

 

 

 


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