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Das Phänomen der Liebe – endlich erforscht warum wir lieben

Hallo Valentin! Diese Woche war es wieder soweit. Und deshalb passt es perfekt, dass Wissenschaftler jetzt wohl endlich des Rätsels Lösung um die Entstehung der Liebe gefunden haben. Nein, sie hat nichts mit genetischen oder neurologischen Zusammenhängen zu tun. Sie soll ein Produkt der Evolution sein und stellt fest, dass die Liebe Einfluss auf den Fortpflanzungserfolg hat. Dafür wurde eine Volksgruppe in Tansania untersucht, die unberührt und abgeschieden lebt. Natürlich gibt es keine Verhütung und ihre Art zu Leben orientiert sich sehr stark an ihren frühen Vorfahren. Hier wurde anhand der sogenannten Dreieckstheorie die Liebe zwischen den Paaren gemessen.

Die Dreieckstheorie untersucht: Intimität, Leidenschaft und Bindung

Intimität = Nähe, Vertrautheit und Zuneigung
Leidenschaft = Bedürfnis nach Romantik und Sexualität
Bindung = Entschluss beider Partner, die Beziehung und die Liebe am Leben zu erhalten

Die Studie könnte ein neues Licht auf die Bedeutung der Liebe für die evolutionäre Geschichte der Menschen bedeuten”, erklären die Wissenschaftler, denn: die Bindung steht in direktem Zusammenhang mit der Kinderanzahl. D.h, für die Frauen war Leidenschaft ein wichtiger Faktor. Sie konnten nachweisen, dass je mehr eine Frau ihren Mann liebt, desto mehr Kinder bekommt sie von ihm.

Laut wissenschaftlicher Meinung sind demnach Leidenschaft und Bindung die beiden Schlüsselfaktoren. Sie machen Frau bzw. Mann attraktiv für den anderen und haben möglichst viele Kinder zur Folge, was wiederum das Überleben gesichert hat.

Die Liebe soll sich demnach in der Evolution durch den Vorteil der Reproduktion durchgesetzt haben.

Viel Liebe = viele Kinder = bessere Voraussetzungen für das weitere Leben und Überleben

Quelle: Frontiers

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