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Das liebe Geld – oder besser: Taschengeld!

Schon zeitig lernen Kids: ohne Moos nix los. Egal ob Brötchen, Eis, Fahrkarte für die Straßenbahn oder neue Schuhe. Geld spielt in unserer Gesellschaft eine fundamentale Rolle. Voller Stolz bezahlen die meisten Kids ihr erstes Brötchen, dass sie allein beim Bäcker erworben haben oder legen den Fufschger, den Oma in die Tasche geschoben hat, beiseite.

Deshalb: Geld ist wichtig. Mit Taschengeld lernt es, wie man mit Geld umgeht. Und es kann lernen, wie man sich durch Sparen den einen oder anderen Wunsch erfüllen kann. Wichtig dabei: Taschengeld gehört dem Namen nach in die Tasche – und nicht zwangsweise in die Sparbüchse! Denn nur, wenn Kids das Taschengeld auch ausgeben dürfen, lernen sie frühzeitig finanzielle Prioritäten zu setzen und Verantwortung für die eigenen Entscheidungen zu übernehmen. Konnte man nämlich bei Schoki, Gummibär und Brause nicht wiederstehen und gibt man alles sofort aus, sieht es an den folgenden Tagen für die kleinen Extrawünsche düster aus. Hier beginnt es: Lust und Frust der Konsumgesellschaft…

Dabei ist die Höhe des Taschengelds unwesentlich. Entscheidend ist, dass dann Kind selbst darüber entscheiden kann – bitte deshalb nicht zu hoch, denn dann wird man schnell überheblich. Aber bitte auch nicht zu niedrig, denn das Abwägen von verschiedenen Möglichkeiten muss möglich sein. Um es den Eltern ein wenig zu erleichtern, haben die Jugendämter eine Empfehlung veröffentlicht, die als Orientierung gilt.

Generell gilt, Taschengeld ist auch schon für Kids ab 3 möglich, aber mit dem Schulanfang sollte es dann wirklich bei jedem Kind Realität sein. So können sie dann bald einfach Rechenaufgaben lösen und dies auch mit ihrem Taschengeld üben. Natürlich sagt die Taschengeldtabelle nichts über den richtigen Umgang aus und am Anfang wird es ganz sicher zu überstürzten, freudigen Handlungen kommen. Doch dies reguliert sich. Eltern sollten nicht eingreifen – nur bei Einkäufen, die für das Kind schädlich sein könnten (Zigaretten o. ä.)

Jahre Betrag
(Empfehlung)
Monatliche
Auszahlung
Wöchentliche
Auszahlung
Unter 6 1 € nein ja
6- 7 2 € nein ja
8- 9 3 € nein ja
10 14 € ja nein
11 16 € ja nein
12 20 € ja nein
13 22 € ja nein
14 25 € ja nein
15 30 € ja nein
16 35 € ja nein
17 45 € ja nein
18 70 € ja nein

 

Über allem steht jedoch, Taschengeld ist kein Erziehungsmittel! Falls der Einkauf und die Anschaffungen einmal komplett daneben gehen, gilt Geduld und Ruhe zu bewahren. Meist ist die Erfahrung Strafe genug. Vorwürfe sind überflüssig. Mit Taschengeld sollten Eltern ihre Kinder also weder bestrafen noch belohnen! (also auch keine Erhöhung oder Verringerung je nach Handlung, Stimmung oder Note)

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