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Familie und Leben

Chaos im Kinderzimmer + Tricks, die helfen können

Wer macht schon gern sauber und Ordnung? Niemand. Dennoch muss es einfach mal sein und gerade am Wochenende wird es meist Zeit, den Weg bis zum Bett wieder freizuschaufeln. Da haben die lieben Kleinen die ganze Woche gesammelt und gespielt. Also muss der Tornado, der scheinbar durch das Zimmer gefegt ist, wieder verschwinden. Verblüffend, was man alles so in Kinderbetten, davor und dahinter und sogar unter das Bettlaken gesteckt, findet. Eigentlich müssten doch die Spielzeugkisten und Regal leer sein. Sind sie aber nicht. Ein wildes Durcheinander von Figuren, Bausteinen, Lego, Autos und Aufklebern. Letztere scheinen mysteriös irgendwo einen geheimen Zugang zu haben, so dass man sie liebevoll verklebt an Wanden, auf Möbeln, am Boden oder an Spielzeughäusern findet. In dem Zustand kann man nicht saugen. Deshalb also doch wieder die Kisten-Sortiererei in einer gut erreichbaren Kinderhöhe, damit es nicht allein Elternsache ist. Eine beschwingte Musik hilft, zumindest zeitweise.

Auch der Trick mit der Sammelkiste kann hilfreich sein, wenn man nicht soviel Zeit zum Sortieren hat. Aber Achtung: mehr als eine Sammelkiste ist wenig sinnvoll und die Kinder finden dann auch nichts wieder.

Der Deal, erst ein Spielzeugteil zu entfernen, bevor ein Neues einzieht, kann helfen. Hof- und Park-Flohmärkte sind auch für Kinder spannend und so findet das alte Auto noch ein neues Kind. In vielen Städten gibt es auch Spielzeugsammelboxen, die dann an Kinderheime oder benachteiligte Familien gehen.

Vor allem Basteleien und Bilder aus Kindergarten und Schule können innerhalb kürzester Zeit ganz Schränke verstopfen. Hier ist es gut, wenn man sich auf eine Kiste und eine „Ausstellungsleiste“ einigt. So kann immer wieder ausgewechselt werden und der Berg ist durch die Kistenhöhe begrenzt. Weitere Ideen? Birgit Geistbeck mit ihrem „Entrümpel-Blog“ (everyday-feng-shui.de/entruempeln-blog) ist Profi im Ordnung-halten.

 

  • 01Eltern müssen leider selbst Vorbild sein und ebenfalls Ordnung halten. Nur dann werden die Kinder einsehen, aktiv zu werden
  • 02Wenn viele Sachen einfach nur so sortiert werden sollen, funktioniert es nicht. D.h. es braucht viele Kisten, Körbe, Schachteln etc.
  • 03Viele Kinder sind beim Anblick des Chaos selbst erschlagen, deshalb funktioniert das Aufräumen gemeinsam besser.
  • 04Die Sammelkiste ist eine Option, der schwierigen Sortiererei erst einmal zu entgehen. Der Boden ist frei. Es geht schnell und das Kind hat schon ein kleines Erfolgserlebnis.
  • 05Eine gesonderte Bauplatte für Schlösser, Autorennbahn oder Piratenschiff hilft, dass der Boden frei bleibt und nicht alles sofort wieder weg muss. Wenn man die Bauplatte mit Scharnieren an die Wand bringt, kann sie auch platzsparend hoch geklappt werden und die Unterseite steht für Malereien als Pinnwand zur Verfügung.
  • 06Aufräumpläne für größere Kids, die schon die einzelnen Aufgaben abarbeiten können 1. Papiermüll raus, 2. Bücher ins Regal, 3 Schmutzwäsche zur Waschmaschine etc.


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