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Babyschwimmen ein Erfahrungsbericht

Wahrscheinlich fragt sich jede junge Mutter früher oder später, was sie mit ihrem Baby zusammen unternehmen kann. Man möchte die Entwicklung des Kindes fördern, die Mutter- bzw. Vater-Kind Beziehung stärken, es soll bezahlbar sein und ein bisschen Spaß und Schwung in den Alltag von Mutter und Kind bringen.
Als Mutter dreier Kinder habe ich mich für das Babyschwimmen entschieden und gern teile ich meine Erfahrungen. Mein zweiter Sohn Eldar kam im August 2012 zur Welt. Nach ungefähr drei Monaten war ich soweit und wollte gern etwas mit ihm zusammen unternehmen – obwohl ich zugeben muss, dass ich eher ein Stubenhocker-Typ bin. Babymassage hatte ich schon mit dem ersten Sohn gelernt, was mir und dem Baby fast täglich viel Spaß gebracht hat (so vergeht auch der Tag schneller und man muss nicht überlegen, was jetzt mit dem kleinen Wesen zu tun ist). Und Mutter-Baby Yoga fand ich nicht so toll, denn wenn ich Yoga mache, will ich mich auf mich selbst konzentrieren und nicht im Kreis stillen, wickeln oder das aufgeregte Baby mit der Rassel ablenken.
Und dann erzählte mir eine Bekannte vom Babyschwimmen und wie toll das ist. Gleich habe ich mich auf die Suche gemacht und festgestellt, dass die Schwimmhalle, in Form des Westbades am Lindenauer Markt, direkt vor meiner Nase ist! Und jetzt wird es ein bisschen kompliziert… das Westbad selbst bietet verschiedenste Kurse an, nicht nur Babyschwimmen. Aber das Schwimmbad wird auch untervermietet, sodass dort auch Babyschwimmkurse der Hebammenpraxis „Lebensraum“ stattfinden. Ich habe mich für die zweite Variante entschieden und bereue es nicht. Wir haben mit Eldar insgesamt drei Kurse bei Andrea Billard und Kathrin Kamler gemacht und es war einfach großartig! Die Frauen machen es mit viel Herz, sind immer freundlich, gut gelaunt und aufmerksam. Sie zeigen verschiedene Griffe, aber man selbst entscheidet und orientiert sich einfach am eigenen Kind. Es werden lustige Lieder gesungen, die dann bei mir über Tage im Kopf blieben. Mein kleiner Seelöwe war begeistert und im dritten Kurs wäre er vor lauter Ungeduld gern selbst ins Wasser gesprungen, wenn ich es erlaubt hätte. Wichtig und schön ist auch, dass sich alle Teilnehmer vor dem ersten Kurs in der Hebammenpraxis (Könneritzstr. 39) treffen, um Details und Fragen abzusprechen. So steht man nicht mit Baby im Wasser und muss noch Organisatorisches klären.

Viele Krankenkassen übernehmen die Kosten fürs Babyschwimmen (noch) nicht, aber bei der IKK kann man über das Bonusheft 50 Euro von der Krankenkasse bekommen. Auf jedem Fall lohnt es sich immer bei der jeweiligen Krankenkasse nachzufragen.

Was die Ausrüstung angeht, da braucht man nicht viel: Schwimmwindeln oder Babyschwimmhose (was ich persönlich effizienter finde). Wenn das Kind schon steht, sind Badeschuhe gut, sonst ganz normale Duschpflegeartikel wie Shampoo und Öl oder Creme danach, weil das Chlorwasser die Haut reizen kann. Dazu kommt noch ein großes Handtuch und manche Mütter nehmen auch was zum Knabbern für die kleinen Schwimmer mit. Im Foyer stehen dann kleine Tische und Stühle zum Füttern oder Stillen bereit. Alles in allem, sehr freundlich und locker.
Was auch sehr wichtig ist – das Wasser ist immer sehr warm! Man fühlt sich fast wie in der eigenen Badewanne. Und es gibt Wickel- und Umkleideräume für Mütter sowie für Väter (getrennt), wo es ebenfalls sehr warm ist. Dort kann man auch die Fläschchen mit der Nahrung erwärmen. Wir haben unser Schwimmprogramm übrigens im Winter begonnen und es gab keine Erkältungen. Dennoch gilt, wenn man mal nicht kommen konnte, war es ganz einfach die entsprechende Stunde nachzuholen.
Dann haben wir noch einen Babyschwimmkurs gemacht, diesmal direkt im und beim Westbad, was ich persönlich sehr enttäuschend fand. Es war im Vergleich zu vorher lieblos, was eindeutig für das Lebensraum-Team spricht.
Aber natürlich gibt es in Leipzig noch viele andere Adressen – hoffentlich findet auch ihr ein schönes Angebot, ich wünsche viel Spaß!

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