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Babyschimmen in Leipzig

Gestern ging es um das Schwimmenlernen von Kindern. Heute schauen wir auf die Babys, die ebenfalls das Planschen genießen – obwohl das Thema immer wieder kontrovers diskutiert wird.
 
Ab wann kann man mit seinem Baby zum Kurs gehen?

Als Richtwert gilt ein Alter von etwa drei Monaten, wenn Säuglinge ihren Kopf bereits recht stabil halten können. So können Eltern auch das Baby besser im Wasser tragen. Frühchen sollten erst einige Wochen später mit dem Babyschwimmkurs beginnen, da sie häufig etwas kälteempfindlicher sind.
Zudem ist wichtig, wie schreckhaft und empfindlich ist das eigene Kind und wie stressfrei kann Vater und Mutter mit dem ganzen Prozedere umgehen. In der Tat ist der Fahrweg, das An- und Ausziehen, das Füttern und Windeln eine koordinatorische Meisterleistung für die Eltern. Sind diese gestresst, abgekämpft und genervt, überträgt sich das schnell aufs Baby und der positive Effekt kann sich kaum einstellen.
 
Fördert das Schwimmen die Motorik des Babys?

Es gibt keine Studien, die einen eindeutig positiven Effekt auf die kindliche Motorik belegen können. Vielleicht fällt es leichter, wenn es an das spätere Schwimmenlernen geht, denn Wasser ist bereits mit positiven Gefühlen verbunden. Und natürlich, Wasser in der Badewanne ist einfach anders als Wasser in einem großen Schwimmbecken, in einem Pool oder See. Nachgewiesen ist jedoch, dass Babyschwimmen die Bindung zwischen Eltern und Kind durch den intensiven Hautkontakt stärkt.
 
Ist das Risiko für Asthma durch Babyschwimmen höher?

Das Umweltbundesamt (UBA) warnte 2011. Das Babyschwimmen kann das Asthmarisiko erhöhen, aber dies trifft lediglich auf Kinder bis zu zwei Jahren zu. Voraussetzung: es gibt bereits eine gehäufte allergische Reaktion in der Familie. Das UBA empfiehlt hier den Verzicht auf einen entsprechenden Kurs bis zum Ende des zweiten Lebensjahres.
 
Können Eltern ihr Baby tauchen?

Kein Problem, denken viele. Das Tauchen erinnert doch an den Aufenthalt im Bauch der Mutter und ja, Säuglinge werden mit einem Atemanhalte-Reflex geboren. Sobald ihr Gesicht mit Wasser benetzt wird, halten Babys die Luft an. Allerdings lässt sich nicht genau bestimmen, wie lange dieser Reflex erhalten bleibt. Deshalb rät die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) davon ab, Babys beim Schwimmen unterzutauchen.
 

Damit das Babyschwimmen viel Spaß bringt, hier zusammenfassend einige Tipps:

  • 01Babys kühlen viel schneller aus als Erwachsene. Deshalb soll das Bad eine Wassertemperatur von 30 – 33 Grad aufweisen.
  • 02Babys vergnügtes Planschen ist von seiner Tagesform abhängig. Es kann also auch sein, dass es bereits nach einigen Minuten die Nase voll hat – dann besser auf das Bauchgefühl hören und lieber zusammen noch im Bademantel kuscheln.
  • 03Gründlich abduschen, damit kein Chlor und keine Keime auf der Haut des Babys zurück bleiben. Danach trocken tupfen und mit Lotion/Öl einreiben für einen zusätzlichen Schutz.
  • 04Schwimmen macht wirklich hungrig. Das geht auch den Kleinsten so. Deshalb immer Milch, Brei oder die Brust im Anschluss zur Verfügung stellen.
  • 05Den Transport nach Hause gut organisieren, denn Eltern und Kind sind danach meist platt und wollen sich ausruhen.
  • 06Einfache Anziehsachen nutzen. Da gibt es den schicken Strampler oder diese hübsche Kombi, aber denken Sie daran, die Geduld ist meist nach einem Babyschwimmkurs erschöpft. Die Eltern müssen sich fix anziehen können und das kleine Menschenkind sollte auch so schnell wie möglich bekleidet werden. Deshalb bitte so unkomplizierte Sachen wie möglich.
  • 07Trinken für die Eltern. Ja, das Wasser ist warm und nicht selten macht auch bei den Eltern der Kreislauf ein wenig schlapp. Deshalb immer auch an ein Getränk für Vater und Mutter denken!

 
Morgen dann im Überblick die Kursangebote in Leipzig für Januar – März 2019.


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