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Ein Ausflug in die Welt der MUSIK

Die Musik ist es, die uns Geschichten erzählt und jedem, ob klein oder groß, Gefühle, Bilder, Erinnerungen ins Gedächtnis ruft. Traurig, fröhlich oder wütend, die Musik kann vieles bewegen ohne dafür Worte benutzen zu müssen. So entspringt eine klitzekleine Quelle, es entsteht ein Bächlein und schließlich wird es zu einem riesigen beängstigten Fluss – allein durch Musik, wie beispielsweise in Smetanas Moldau.

Musik bietet sich immer und jederzeit an, auch für zu Hause. Wie wäre es denn mit einer Klanggeschichte? Mit viel Spaß kann man so gemeinsam das musikalische Gespür der Kleinen fördern – ganz spielerisch mit wenig Aufwand.

Und so funktioniert es:

Erzählt den Kids eine Geschichte und illustriert den Text klanglich. Es wäre natürlich super, wenn mehrere verschiedene Instrumente zu Hause sind wie Klanghölzer, Stabspiele oder Percussioninstrumente. Falls dies nicht der Fall ist, kein Problem. Benutzt eine Rassel oder auch einen Topf mit Kochlöffel, eben was gerade griffbereit liegt.  Ausgehend von den ersten Klangerfahrungen sollen die Knirpse nun andere Situationen im Text nennen, die auch mit Instrumenten dargestellt werden können. Um passende Instrumente auszuwählen sowie die passende Lautstärke, sollte dem Kind genügend Zeit gelassen werden. Abschließend wird der gesamte Text vorgetragen und an vereinbarten Stellen setzt das Kind mit dem Instrument ein. So kann es galoppierende Pferde geben, leicht flatternde Schmetterlinge, stapfende Elefanten, aber auch zwitschernde Vögel oder eine Sirene des Feuerwehrautos sind möglich. Traut Euch und probiert es einfach aus!

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„Wer Musik macht, ist für das spätere Leben gewappnet…“ (Musikpädagogin Antje Franke)

Wir hatten das Vergnügen, ein begeistertes Gespräch mit der Musikpädagogin Frau Franke der Kindertagesstätte „Forum Thomanum“ in Leipzig zu führen. Die Einrichtung wurde 2008 eröffnet und bietet seither Platz für 80 Kindergartenkinder und 18 Krippenkinder in 4 altersgemischten Kindergarten-und einer Krippengruppe.

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„Das Tollste ist, dass die Kinder Spaß haben und unbewusst die Musik erleben.“

Die Musik ist allumfassend, denn sie verbindet sowohl den sozialen Aspekt mit der Konzentration als auch mit der Sprachförderung durch das Lernen der Texte, der Schulung der Aussprache und der Kommunikation mit anderen Mitsängern. Es ist allseits bekannt, dass die Musik die Intelligenz der Knirpse fördert. Jedes Kind kann sich durch die Magie der Musik öffnen. Und, Musik ist mit der Mathematik zu vergleichen, denn alles ist logisch aufgebaut, so dass das logische und komplexe Denken geschult wird. Darüber hinaus arbeitet die Musik intensiv mit und für die Fein- und Grobmotorik. Doch zuerst hören Kinder einfach nur Musik, mögen sie, lernen sie langsam zu deuten und zu fühlen. Erst danach heißt es: Klein anfangen und musikalisch groß werden….

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Aber wer wird in einem frühbildnerischen musikalischen Kindergarten aufgenommen? 

„Da gibt es keine Kriterien“, meint Frau Franke. Natürlich schaut man wie in jedem anderen Kindergarten auch, ob es Geschwisterkinder gibt Eine musikalische Vorbildung ist bei den Kindern aber kein Muss. Interessant ist für viele Eltern aber auch die Weiterführung des musikalischen und sprachlichen Konzeptes in der Grundschule, die ab 2017 in die direkte Nachbarschaft zur Kita zieht.   Zusätzlich dazu können in beiden Einrichtungen dann Thomaneranwärter stimmbildnerisch herausgebildet und alle Erfahrungen, Erlebnisse und das musikalische Wissen aufeinander aufgebaut vermittelt werden.

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Der Vorteil der gemischten Gruppen mit einem ausgewogenen Verhältnis von Jungen und Mädchen (von 1-3 Jahren und 3-6 Jahren strukturiert), ist das gegenseitige Lernen und Helfen. So lernen die Kleinen von den Großen und die Großen wiederum helfen den Kleinen und müssen Rücksicht nehmen. Schließlich können sie da nicht „wie ein Besen durch das Zimmer fegen“. Dabei kein Kind zu unter- oder zu überfordern, steht als anspruchsvolle Aufgabe für die Erzieher. Aber es gibt auch speziell für die älteren und jüngeren Kinder Angebote, in denen sie getrennt aktiv sind.

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Im „musikalischen Angebot“ sind 7-10 Kinder des gleichen Alters aktiv. Die Kinder können hier für sich selbst die Musik durch Lieder, Instrumente und Spiele entdecken. Die Theorie ist und bleibt versteckt im Spiel, denn der Spaß an der Sache steht im Vordergrund.

Ein Beispiel: Besonders schwere musikalische Themen, wie die grafische Notation, können beispielsweise durch die allseits bekannten Bremer Stadtmusikanten veranschaulicht werden. Zuerst wird nur die Geschichte erzählt. Die Kinder sollen hören, welches Tier losläuft. Na, wer ist es? Am Ende entsteht eine Partitur mit Tierspuren, welche die Kinder mit einem selbstausgesuchten Instrument nachspielen. Streit gibt es dabei  keinen, denn mit der vorhandenen Ausrüstung kann jeder frei wählen.  Die Kinder dürfen sich natürlich auch Lieder wünschen, was begeistert angenommen wird.

Zusätzlich zum „musikalischen Angebot“ wird einmal in der Woche eine Rhythmikstunde geboten.  Diese erleichtert den Zugang zur Musik und sorgt durch die Bewegungsintegration für einen körperlichen Ausgleich der Kids. Durch die Verbindung von Musik und Tanz in der Rhythmik wird aber auch an einem guten Muskelapparat gearbeitet, der später beim Singen unerlässlich ist. So wird hier beispielsweise ein Parcours als Schlange überwunden oder man bewegt sich zum Thema Wasser, zur Moldau von Smetana. Egal wie und welches musikalische Thema, die Rhythmikstunde vereint Bewegung und Musik sehr zur Begeisterung der kleinen Teilnehmer.

Für die Vorschüler(innen) wird darüber hinaus die musikalische Vorschule angeboten. Spannend, dass die Kinder vehement einfordern, so Frau Franke, jetzt wirklich Schule zu haben und nicht zu spielen. So sind die Sechsjährigen „ganz heiß“, endlich die C-Dur Tonleiter zu erlernen. Natürlich werden auch in der Vorschule spielerische Varianten genutzt, um alles viel verständlicher werden zu lassen: Das Notenhaus wird mit dem passenden Notenschlüssel aufgeschlossen und in jeder Etage und Wohnung haben verschiedene Noten ihren Platz. „Wenn die kleinen Großen dann in der Schule ein Instrument erlernen wollen, fällt es ihnen viel leichter, allein durch das eigene Entdecken im Kindergarten.“

Die Musikwerkstatt, neu seit einem Jahr, ist für die Kinder ein Highlight. In einer Woche des Monats stehen die Türen zum Musikzimmer durchgängig offen. Manche Vorschülerinnen oder Vorschüler spielen sogar schon ein Instrument und stellen hier ihr Können den anderen unter Beweis. Die Kleinen können sich ausprobieren wann und wie sie wollen und sich frei entfalten. „Es bilden sich manchmal kleine Combos und die Kinder improvisieren wie die Weltmeister“, und der ein oder andere Junge wartet dann am Klavier schon mal auf eine Freundin, die dazu das Tanzbein schwingen soll. „Einfach süß!“

Für die Einrichtung gibt es einen monatlichen städtischen Kindergartenbeitrag + 110€ für das umfassende Angebot, was sich aus den Themen: Musik, Religion und Sprache zusammensetzt. Natürlich können Eltern auch ein Stipendium bei der Stadt oder dem Forum Thomanum beantragen. Keiner soll ausgeschlossen werden.

Ein Tag der offenen Tür findet meist im Oktober statt. Hier können sich Interessierte selbst ein Bild machen, wie Musik, Sprache und Religion in der Sebastian-Bach-Straße gelebt werden. Kein Kind, das in die Kita geht, muss kirchlich sein. Vielmehr wird der Aspekt der Offenheit und Toleranz sehr ernst genommen. Die Lutherkirche hat sich zu einem zweiten Gruppenraum der Kids etabliert, wo regelmäßige Vorführungen mit Gottesdienst stattfinden. So ist das Krippenspiel Besonderheit und Highlight für alle Kinder, aber auch für die Erzieher und Musikpädagogen, denn: 80 Kinder haben eine Rolle und sind live dabei.

Ergänzende Informationen:

Einblick in den Tagesablauf Forum Thomanum:

Selbstverständlich startet jeder Tag musikalisch. Um 9 Uhr sollten alle Kinder da sein, dann geht´s zum musikalischen Angebot, zur Musikwerkstatt, zur Rhythmik oder die Kids dürfen sich einfach frei beschäftigen. Um halb zwölf gibt es Mittag und anschließend eine Ruhepause. Am Nachmittag kommt beispielsweise der Schachopa, der den Kleinen das Schach spielen näher bringt. Für die fast Schulanfänger gibt es das Angebot des Vorschulsports. Die Krippengruppe wiederum hat jeden Freitag einen Parktag. Und bei schönem Wetter findet das musikalische Angebot auch im Park hinter der Lutherkirche statt.

Antje Franke, zur Person:

Die studierte Musikpädagogin war von Anfang an beim Projekt der Thomaner-Kita dabei. Ein Praktikum in der „Testphase“ ermöglichte ihr einen Einblick in die ganz familiäre Arbeit mit  einer kleinen Kindergruppe bis dann im Juni 2008 die Kindertagesstätte eröffnete und sie zuerst als einzige Musikpädagogin für die Kinder tätig war. Seit nunmehr sieben Jahren liegt es ihr und ihrer Kollegin Dorothea Miseler am Herzen, mit viel Spaß, Musik erfahrbar zu machen. Als studierte Kirchenmusikerin ist Frau Miseler eine wunderbare Ergänzung im Musikpädagogenteam.

Frau Antje Franke - Forum Thomanum - LeipzigKids
Antje Franke
Frau Dorothea Miseler - Forum Thomanum - LeipzigKids
Dorothea Miseler

 

 

 

 

 

 

 

 


„Es gibt keine völlig unmusikalischen Menschen.“

Wir sprachen außerdem mit Herrn Thomas Bremer, dem Musikschulleiter vom GeyserHaus e.V. in Leipzig. Er ist als Pädagoge für die Musikalische Früherziehung und die Bandangebote verantwortlich und arbeitet zudem als Instrumentallehrer für Schlagzeug, Gitarre und Keyboard.

Fördert Musik von Anfang an die Intelligenz der Kinder?

Unser Projekt „Musik macht schlau“, zu welchem auch unsere Musikschule gehört, geht davon aus, dass Musik schlau macht. Mit „schlau“ meinen wir im speziellen die soziale Kompetenz. Dies wurde auch schon wissenschaftlich erforscht und belegt. Hans Günther Bastian hat dazu an Berliner Grundschulen eine Studie durchgeführt (Bastian Studie), welche wir zur Grundlage unserer pädagogischen Arbeit nehmen.

Musikalische Betätigungen fördern die Bereitschaft zum Zuhören, zum aufeinander Eingehen, stärken das Selbstwertgefühl und machen vor allem Spaß. Und ohne Letzteres wird die Beschäftigung mit Musik von Kindern als Zwang wahrgenommen, womit die von uns angenommenen positiven Effekte ausbleiben könnten.

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Ab wann ist es für ein Kind sinnvoll, ein Instrument zu erlernen? Welche Instrumente ab wann?

Und Welche Kursangebote bieten Sie für 4 bis 6- Jährige an?

Die positive Wirkung des Musizierens beginnt ab der Geburt. Für die Allerkleinsten bieten wir „Eltern-Baby-Kurse“ an. In diesen geht es vor allem um das Entdecken von Klängen (wie klingt das Klopfen an der Wand / auf dem Teppich / an der Fensterscheibe, wie klingen Trommeln, wenn sie „gestreichelt“ werden, etc.) und um das Erlernen von altersgerechtem Liedgut (die Eltern). Die Zielgruppe ist in diesen Kursen zwischen 5 Monaten und 18 Monaten alt.

Für die darauf folgende Altersgruppe (1,5 – 3 Jahre) sind unsere „frühen musikalischen Früherziehung“-Kurse angelegt. In diesen Kursen wird gesungen, es werden Orff’sche Instrumente gespielt und es wird getanzt. Überhaupt ist die Verbindung von Musik und Tanz elementar in diesem Alter.

Für die 3 bis 6 Jährigen bieten wir die „normale“ musikalische Früherziehung an, in welcher ebenso getanzt wird, aber auf den Instrumenten schon rhythmisch konkretere Strukturen erlernt werden (Gleichmäßiges Mitschlagen zur Musik, langsam/schnell, tief/hoch, leise/laut). Es werden außerdem grundlegende Instrumentalkenntnisse vermittelt (Was ist eine Gitarre/Violine, was eine Flöte/Klarinette/Trompete, was ist ein Klavier/Akkordeon/Keyboard, was sind Schlaginstrumente). Statt mit Rahmentrommeln aus dem Orff’schen Instrumentarium ist diese Altersgruppe eher mit größeren Trommeln, zB. Djemben oder Bongos zu begeistern.

Nahtlos geht es bei uns mit den Instrumental-Karussellen weiter (Alter 6-8 Jahre). Wir bieten zum einen ein klassisches Instrumental-Karussell an, welches in einem abgeschlossenen Zeitraum von 6 Monaten die Instrumente Violine, Blockflöte und Klavier behandelt (und bei dem die Kinder auch disziplinierte Umgangsformen – klassisch eben – erlernen). Zum anderen haben wir an unserer Musikschule ein rockiges Instrumental-Karussell im Angebot (Gitarre (akustisch/elektrisch), Bass, Schlagzeug/Percussion und Keyboard). Beide Karusselle beginnen zwei Mal im Jahr (September und März). Viele unserer Schüler, welche später Einzelunterricht nehmen, rekrutieren sich aus diesen Instrumentalkarussellen, da diese eine gute Möglichkeit sind, eventuelle Vorlieben der Kinder herauszufinden.

Bei allen genannten Altersgruppen ist es wichtig, dass die Instrumente nicht übermäßig laut gespielt werden, da die Ohren viel empfindlicher als Erwachsenen-Ohren sind und ein zu lautes Instrument eher verschrecken kann und sich so eine „frühkindliche Abneigung“ gegen bestimmte Instrumenten-Gruppen beim Kind festsetzen würde. Eine laute und verzerrte Rockgitarre ist nicht (immer) das Mittel der Wahl.

Falls sich ein Kind für das Gitarrenspiel interessiert, sollten die Eltern um Haltungsschäden zu vermeiden, auf die passenden Instrumenten-Größen achten. Es gibt halbe Größen, bei denen der Gitarren-Hals auch besser zu den Kinder-Armen passt. Gleiches gilt für kleine Violinisten. An unserer Musikschule verleihen wir diese Kindergrößen, so dass die Eltern nicht alle zwei Jahre ein neues, zur Größe passendes Instrument kaufen müssen.

Nicht unerwähnt sollen unsere reinen Tanzkurse sein: Kindertanz (3-6 J), Modern Dance (6-10J) und ab September ein Capoeira-Kurs für Kinder und Jugendliche.

Welche Instrumente sind bei den Kindern besonders beliebt?

Ganz klar Schlaginstrumente (vor allem wegen der niedrigen Einstiegshürde), Gitarre und Keyboard (wegen der lustigen Klänge).

Wie kann man die Kinder motivieren, regelmäßig zu üben?

Ein weites Feld… Ohne Eltern, welche das regelmäßige Üben fest in die Tages- oder Wochenstruktur eintakten, ist der Instrumental-Lehrer auf verlorenem Posten. Aber eine direkte Kausalität von Üben und am Instrument vorwärts zu kommen, ist ebenso hilfreich. Wenn der Schüler merkt, dass die Übungen ihn unmittelbar besser machen, ist dies motivierender, als dem langfristigen Ziel, sein Instrument zu beherrschen, in kaum merklichen Schritten entgegen zu kommen.

Der wichtigste Motivator aber ist „der Spaß am spielen“, welcher bei uns an der Musikschule durch Bandprojekte und Ensembles gefördert wird. Außerdem gehen unsere Lehrer auf die Liedwünsche der Kinder ein und arbeiten nicht einfach nur ihren Lehrplan/ihr Lehrbuch durch.

Regelmäßige Auftritte und Präsentationen sind sowohl Anreiz als auch Belohnung für die Schüler.

Trotz alledem steht das Üben in harter Konkurrenz z.B. zur Spielkonsole und auch bei uns sind einige graue Lehrerhaare dem Umstand geschuldet, dass mancher Schüler mehr üben könnte.

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Ab wann kann ein Kind den Musikschulchor besuchen?

Einen Musikschulchor haben wir leider (noch) nicht. Ab dem Einschulungsalter sollte eine Chorteilnahme (mit entsprechendem Liedgut) aber möglich sein.

Wann ist der nächste Tag der offenen Tür und gibt es besondere Angebote?

In diesem Jahr ist kein Tag der offenen Tür mehr angedacht. Der nächste große Präsentationstermin ist das Musikschul-Weihnachts-Vorspiel im Dezember. Im Zweimonatsrhythmus gibt es außerdem kleine Vorspiele auf der UnterRock-Bühne.

Welche Erfahrungen haben Sie bereits gemacht? Was möchten Sie den Eltern mitgeben?

Unsere Erfahrung ist, dass viele Eltern nicht mit ihren Kindern musizieren, bzw. singen, da sie meinen, nicht singen zu können oder kein Rhythmusgefühl zu haben. Diese Vorbehalte sollten Eltern ablegen, da jede Art des gemeinsamen Musizierens sinnvoll ist. Es gibt außerdem keine völlig unmusikalischen Menschen. Unabhängig von einer eventuellen Begabung sollten Kinder musikalisch aktiviert und gefördert werden. Besonders die Rabauken-Fraktion der Kinder kann sich hervorragend an einem Schlagzeug oder allgemein an perkussiven Instrumenten abreagieren und die Energie in gleichmäßige rhythmische Strukturen umwandeln. Die Kinder können so im Mittelpunkt stehen und bekommen meist eine sehr positive Resonanz der Zuhörer (und Mitmusiker).

Viele Kinder, die sich mit festen Strukturen oder Bewegungsabläufen schwer tun, leben mit Musik förmlich auf. Dies ist eine Erfahrung, die wir speziell bei unseren KiTa-Musikprojekten („Musik in die KiTa“) machen, aber auch bei regelmäßigen Grundschul-Angeboten unserer Pädagogen („Musik für Alle – Karl Liebknecht-Grundschule“).

Ein Ausflug in die Welt der MUSIK_Note

In diesem Sinne,  liebe Eltern, habt keine Scheu und traut Euch die Musik in den Alltag der Kinder zu integrieren. So sprach schon Friedrich Nietzsche: „Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.“

Jetzt heißt es singen, trommeln, zupfen, blasen….. vielleicht hilft ein kleiner Liedtext, der sich leicht einprägen lässt, um den ersten Schritt zu wagen?

KOMMT EIN VOGEL GEFLOGEN

Kommt ein Vogel geflogen,
Setzt sich nieder auf mein Fuß,
Hat ein Zettel im Schnabel,
Von der Mutter einen Gruß.

Lieber Vogel, fliege weiter!
Nimm ein Gruß mit und ein Kuss.
Denn ich kann dich nicht begleiten,
Weil ich hier bleiben muss


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